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stern fällt mit „Risiko Billigflug“ fast auf Kiosk-Minusrekord, Spiegel war mit „Ich“ etwas stärker als zuletzt

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Miese Cover-Check-Woche für den stern: Laut IVW verkaufte sich die Ausgabe 44/2017 mit der Titelstory "Risiko Billigflug" im Einzelhandel nur 150.840 mal. Das ist das zweitschwächste Ergebnis der stern-Historie. Etwas erholt hat sich hingegen Der Spiegel, der mit dem Wissenschafts-Titel "Ich" solide 208.828 Einzelverkäufe erreichte. Leicht unter dem eigenen Soll blieb der Focus mit "Zucker, die süße Gefahr".

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Nach den beiden schwachen Wochen 42 und 43 steigerte sich Der Spiegel 44/2017 auf immerhin 208.828 Einzelverkäufe in Kiosken, Supermärkten, Tankstellen, etc. Damit liegt er fast genau zwischen dem 12-Monats-Durchschnitt des Magazins von aktuell 207.300 – und dem 3-Monats-Durchschnitt von 209.100. Gelungen ist das mit der Titelstory „Ich – Forscher entschlüsseln, wie Persönlichkeit und Intelligenz entstehen“. Im Gesamtverkauf, also inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen, erreichte die Ausgabe eine Auflage von 767.094 Exemplaren, davon 62.986 mal als ePaper.

Der stern hingegen verfehlte sein Normalniveau recht deutlich: Mit 150.840 Einzelverkäufen gab es beinahe einen neuen Minusrekord. Einzig das Heft 21/2017 lief noch schlechter im Einzelhandel: Die ursprüngliche Einzelverkaufs-Auflage von 152.534 Exemplaren wurde hier mit der Abschlussmeldung noch auf 150.279 nach unten korrigiert. Ohne diese Korrektur hätte Heft 44 nun ein neues Tief verzeichnet. Passiert ist das mit dem Thema „Risiko Billigflug“, das der stern aus Anlass der Air-Berlin-Pleite aufgearbeitet hat. Das Normalniveau des Magazins liegt derzeit bei 173.500 Einzelverkäufen (12 Monate), bzw. 169.100 (3 Monate). Insgesamt wechselte Heft 44 genau 559.017 mal den Besitzer, 23.726 mal als ePaper.

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Der Focus konnte sein Vorwochen-Niveau erwartungsgemäß nicht halten. Da hatte er mit „Patient Schulter“ die 100.000er-Marke geknackt und den besten Einzelverkauf seit einem halben Jahr erreicht. Von den 101.762 ging es nun auf 61.950 im Einzelhandel verkaufte Exemplare zurück. Das Normalniveau der vergangenen 12 Monate (64.300) und 3 Monate (62.600) verfehlte das Heft mit dem Titel „Zucker, die süße Gefahr“ damit leicht. Insgesamt wurde es 418.284 mal verkauft, darunter 33.617 mal als ePaper.

Mit unserem Cover-Check-Tool können Sie jederzeit sehr flexibel die vergangenen und aktuellen Einzelverkäufe von Spiegel, stern und Focus analysieren.

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Alle Kommentare

  1. Das Aus von Stern TV ist in der Tat der Grund. Damit ist die letzte intelligente und pointierte Kurzvorschau für Gezielt-TV-Seher verschwunden. Die Apothekenschau RTV kann’s nicht sein.

    Bitte benachrichtigen, wenn’s irgendwo mal wieder so was wie Stern TV geben sollte.

  2. Beim stern werden wohl bald Köpfe rollen, die Macher hatten die tolle Idee das sternTV Magazin vor ein paar Wochen durch RTV zu ersetzen.

    Das heisst, zigtausend Leser, die tatsächlich noch das sternTV Magazin nutzen und den Stern auch deshalb JEDE WOCHE kaufen wurden vor den Kopf gestossen (anderes Layout etc.)

    Kann man sich nicht ausdenken.

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