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„Drecksmenschen“ und „sone Opfers“: Rapper Sido attackiert t3n-Magazin wegen angeblichen Ideenklaus

Bei t3n arbeiten „Drecksmenschen“, findet Sido
Bei t3n arbeiten "Drecksmenschen", findet Sido

Das t3n-Magazin kommt mit seiner 50. Ausgabe ans Kiosk und hat sich für die Titelgestaltung mit deutscher Hiphop-Lyrik auseinandergesetzt – für das Titelthema Blockchain hat sich die Redaktion an das Jahr 2004 erinnert, in dem ein Rapper namens Sido mit "Mein Block" einen Hit landete. Kurzerhand wurde der Text von t3n umgedichtet. Sido aber gefällt das gar nicht. Bei Twitter holt er zur groben Verbalattacke aus.

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Das t3n-Magazin hat sich an den Zeilen Sidos bedient und dessen Songtext kurzerhand umgedichtet. So wurde „Meine Stadt, mein Bezirk, mein Viertel, meine Gegend, Meine Straße, mein Zuhause, mein Block, mein Block“ auf Techie übersetzt und lautet nun: „Mein Bitcoin, mein Ether, mein Token, meine Wallet, meine Daten, meine Freiheit, Mein Block“.

Coole Idee, mögen manche denken. Sido offensichtlich nicht. Während der mittlerweile eher dem Mainstream zugeneigte Musiker zu Beginn noch mutmaßlich scherzhaft twitterte, er hätte gerne drei Bitcoins  „für die Verwendung meines Gedankenguts“, kommt wenig später wieder der Rüpelrapper zum Vorschein. Nachdem das t3n-Magazin vorgeschlagen hatte, ihm ein kostenloses Jahresabo zu schenken, twitterte er aggressiv zurück.

„Ich brauch sone Opfer die nich Ma eigene Ideen haben wie euch nicht um irgendwas zu vermehren !!! #Drecksmenschen !!!“ Die Autokorrektur hatte er dabei offensichtlich ausgeschaltet.

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