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„Der Wirtschaftsflüchtling“, „Fahnenflucht“: die deutschen und internationalen Titelseiten zum Jamaika-Aus

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In Deutschland kennt die Presse nur noch ein Thema: Das Ende der Jamaika-Sondierungen. Wie in der Politik, streiten einen Tag nach dem Abbruch der Gespräche, auch die Titelseiten der Tageszeitungen um die richtige Deutung der politischen Vorgänge. So ist Christian Lindner für die Hamburger Morgenpost ein "Wirtschaftsflüchtling", während die B.Z. allen Parteien - und wohl auch der SPD - "Fahnenflucht" unterstellt. In England, Frankreich oder den USA sieht man die Vorgänge dagegen eher nüchtern und nachrichtlich.

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Die taz greift für ihren Titel tief in die Lyrik-Kiste und verändert das Rilke-Zitat vom Zauber, der dem Anfang inne wohnt.

Die Mopo zeigt Christian Lindner als „Wirtschaftsflüchtling“:

Die Welt zeigt Angela Merkel alleine bei Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier:

Die Augsburger Allgemeine kratzt dagegen den Sondierungsteilnehmern die Gesichter aus und übt sich im Blame-Game:

Die ausländische Presse konzentriert sich bei ihren Titelseiten vor allem auf die Person der Kanzlerin. Allerdings ist in England das Jamaika-Aus kaum einer Zeitung einen Aufmacher wert. Vor allem der Daily Telegraph und die Times beschäftigen sich mit dem Thema:

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In Frankreich nimmt die Kanzlerin schon mehr Platz ein:

Die New York Times dagegen setzt auf den Besuch von Merkel bei Bundespräsident Steinmeier (allerdings zeigen die New Yorker aus versehen dabei Stephan Steinlein, statt Frank-Walter Steinmeier). Steinlein ist Chef des Bundespräsidialamtes.

In den Niederlanden zeigt das NRC Handelsblad die Gesichter nach dem Ende der Sondierung:

 

 

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