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Connected Cars: Axel Springer und Porsche investieren gemeinsam in digitale Projekte

Axel Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner
Axel Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner

Verbesserte Stauprognosen, Echzeit-Wartungsinformationen, ortsbasierte Empfehlungen für Restaurants oder Hotels - digitale Technologien halten in der Autoindustrie immer mehr Einzug. In dem stark wachsenden Geschäftsfeld Connected Cars will nun auch der Berliner Medienkonzern Axel Springer stärker mitmischen und investiert hierzu mit der Volkswagen-Tochter Porsche in Startups. Im Gegenzeug erhält das neue Joint-Venture Anteile an den jungen Unternehmen.

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Vor vier Jahren gründete das Berliner Medienhaus Axel Springer mit dem Plug and Play Tech Center aus der amerikanischen Technologie-Hochburg Silicon Valley ein gemeinsames Unternehmen, um in junge Startup-Firmen zu investieren. Dabei greift das Gemeinschaftsunternehmen den Jungunternehmern finanziell unter die Arme und erhält im Gegenzug hierfür Gesellschaftsanteile – in der Regel sind es fünf Prozent. Inzwischen hat sich der Accelerator an rund 100 jungen Unternehmen beteiligt – von einer Bankdienstleistungs-Apps namens N26 bis zu AnwaltOnlinemarketing.de, einer Agentur, die das Marketing von Rechtsanwälten unterstützt.

Jetzt baut Axel Springer sein Engagement in diesem Geschäftsfeld weiter aus. Der Verlag gründet mit der Volkswagen-Tochter Porsche einen gemeinsamen Startup-Accelerator. Namen und Geschäftsführung für das Joint Venture stehen noch nicht fest. „Gemeinsam wollen beide Unternehmen digitale Geschäftsideen mit hohem Marktpotenzial unterstützen, die die Chance haben, Branchen zu verändern“, heißt es bei Axel Springer. Dem Vernehmen nach wollen beide Partner in neue Technologien unter anderem rund um Connected Cars investieren.

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Denn die Vernetzung von Fahrzeugen nimmt immer stärker zu. Laut einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey soll sich das Marktvolumen für Connectivity-Dienste von derzeit 30 Milliarden Euro bis zum Jahr 2020 auf rund 170 Milliarden Euro verfünffachen. „Wir wollen eng mit Gründern zusammenarbeiten, um digitale Innovationen schnellstmöglich gemeinsam umzusetzen. Dafür bauen wir ein industrieübergreifendes Ökosystem auf, das Start-ups in der frühen Phase hilft, ihre Ideen kunden- und erfolgsorientiert zu entwickeln“, sagt Thilo Kozlowski, Geschäftsführer von Porsche Digital.

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