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Während die Konkurrenz ihre Erwartungen senkt: RTL Group erhöht Gewinnprognose für 2017

Die RTL Group CEOs Guillaume de Posch (l.), Bert Habets erwarten ein wachsendes Geschäft
Die RTL Group CEOs Guillaume de Posch (l.), Bert Habets erwarten ein wachsendes Geschäft

Während ProSiebenSat.1 aufgrund einer Schwäche im Werbegeschäft seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr 2017 zurückgeschraubt hat, gibt sich der europäische Konkurrent RTL weiter optimistisch. Die Luxemburger Sendergruppe, zu der auch die Mediengruppe RTL gehört, hat ihre Prognose erhöht: So soll der Umsatz zwischen 2,5 und 5 Prozent zulegen, beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erwarte man eine "leichte Steigerung".

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Zuvor war das Unternehmen noch davon ausgegangen, dass das Ergebnis „weitgehend stabil“ bleiben werde. Grund für die höheren Erwartungen sei neben eines Immobilienverkaufs in Frankreich auch der gute Geschäftsverlauf im dritten Quartal gewesen.

So steigerte RTL seine Umsätze zwischen Juli und September im Vorjahresvergleich um 1,5 Prozent auf 1,37 Milliarden Euro und lag damit auf Höhe der Erwartungen. Beim Ebitda ging es zudem um 17,4 Prozent auf 263 Millionen Euro nach oben. Dabei generierte der Konzern trotz eines europaweit schwachen TV-Werbemarktes noch immer gut die Hälfte seiner Erlöse aus der Fernsehwerbung. Der Gewinn erhöhte sich um 11,8 Prozent auf 114 Millionen Euro.

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