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iPhone X-Boom: Apple-Aktie schießt auf Allzeithochs, weil China-Geschäft wieder anspringt

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Immer kritischer beäugt: Apples neues Smartphone-Flaggschiff iPhone X © Apple

Der Tech-Triumphzug ist komplett: Nachdem Amazon, Microsoft, Facebook und Google-Mutter Alphabet am Freitag neue Allzeithochs an der Wall Street aufgestellt hatten, zog Apple am heutigen Handelstag nach. Sechs Wochen nach der Vorstellung des iPhone X konnte der Techpionier seine alte Bestmarke von Anfang September wieder verbessern. Der Marktforscher Canalys hatte zuvor berichtet, dass Apple in China nach sechs Quartalen mit rückläufigen Absätzen endlich wieder wächst. Der Kultkonzern aus Cupertino wird nun mit bereits mit 860 Milliarden Dollar bewertet.

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An einem historischen Handelstag waren am vergangenen Freitag vier der fünf größten Tech- und Internetkonzerne an der Wall Street auf neue Rekordkurse geklettert: Amazon, Alphabet, Microsoft und Facebook notierten auf neuen Allzeithochs, die das Digital-Quartett bis auf die Google-Mutter heute ausbaute.

Ebenfalls über neue Höchstkurse können sich seit heute auch Aktionäre des wertvollsten Konzerns der Welt freuen: Nach einer sechswöchigen Konsolidierung verbesserte auch Apple nach Zuwächsen von weiteren zwei Prozent die alte Bestmarke von Anfang September.

Apple ist nur noch 16 Prozent von Billionen-Bewertung entfernt

Bei Schlusskursen von knapp 167 Dollar wird der Techpionier aus Cupertino an der Wall Street nun schon mit 861 Milliarden Dollar bewertet und ist damit lediglich noch 16 Prozent davon entfernt, als erstes Unternehmen in der Wirtschaftsgeschichte die historische Bewertungsgrenze von 1 Billion Dollar zu durchbrechen.

Auslöser des neuerlichen Kursausbruchs waren neue Meldungen über die offenkundig starke Nachfrage nach dem iPhone X, das ab Freitag vorbestellt werden kann. Binnen Minuten sprang die Lieferzeit auf mehrere Wochen, am Ende des ersten Wochenendes waren es fünf bis sechs Wochen, auf die sich Besteller einstellen müssen.

Analyst rechnet mit 9 bis 12 Millionen Vorbestellungen

Nach Einschätzung des Rosenblatt Securities-Analysten Jun Zhang dürften bei Apple von Freitag bis Sonntag 9 bis 12 Millionen Vorbestellungen eingegangen sein – davon allein 6,5 Millionen in China.

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Zhangs Prognose ist noch konservativ (und unterstellt damit, dass die Nachfrage in den USA kleiner ausfallen würde): KGI-Securities-Analyst Ming-Chi Kuo hatte Ende September prognostiziert, dass bei Apple bis zum Start der Erstauslieferung am 3. November sage und schreibe 40 bis 50 Millionen Vorbestellungen eingehen könnten.

Apple kann endlich wieder in China wachsen

Fakten anderer Art hat unterdessen der  Marktforscher Canalys geschaffen. Wie die Singapurer berichten, konnte Apple in China zuvor den eineinhalb Jahre andauernden Abwärtstrend brechen: Nach sechs Quartalen mit rückläufigen Erlöse konnte der Techpionier aus Cupertino im abgelaufenen dritten Kalenderquartal offenbar endlich wieder anziehende Verkäufe verbuchen.

Wie Canalys prognostiziert, sollen Apples iPhone-Verkäufe zwischen Anfang Juli und Ende September um 40 Prozent angezogen haben – von 8 auf nunmehr 11 Millionen Einheiten. Wie gut sich Apples Geschäfte in der Gesamtheit im dritten Kalenderquartal, das tatsächlich bereits das vierte Quartal des Fiskaljahres 2017 ist, entwickelt haben, verrät CEO Tim Cook am Donnerstag nach Handelsschluss.

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