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Neue Web-Doku „Homo Digitalis“ über die digitale Revolution: Bleibt der Mensch noch Mensch?

In der neuen Web-Serie „Homo Digitalis“ geht es auch um künstliche Intelligenz
In der neuen Web-Serie "Homo Digitalis" geht es auch um künstliche Intelligenz

Werden wir irgendwann virtuelle Freunde haben? Sex mit Sexrobotern besser finden als echten? Unseren eigenen Körper hacken? Diesen Fragen nähert sich die Web-Doku "Homo Digitalis", eine Produktion des Bayerischen Rundfunks und der Bilderfest GmbH in Koproduktion mit arte und dem ORF. In sieben knapp zehnminütigen Folgen steht dabei vor allem im Fokus: Was macht die digitale Revolution mit uns als Menschen?

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„Würdest du deine Freunde durch eine künstliche Intelligenz ersetzen?“, fragt sich Helen Fares. Die Moderatorin führt durch die Web-Dokumentation und begibt sich dabei auf die Suche nach Antworten auf die Frage: Wird aus dem Homo sapiens irgendwann der Homo Digitalis?

Dafür trifft sie zu Beginn der ersten Episode der neuen Serie „Homo Digitalis“ ihre neue virtuelle Freundin – Josie. „Ich bin immer für dich da“, verspricht die künstliche Josie. Doch die Moderatorin ist geschockt: „Das ist so gruselig!“

Quelle: Bilderfest GmbH

Der Futorologe Ian Pearson hingegen ist sicher: „Wir beginnen gerade, Roboter mit künstlichen Emotionen und künstlicher Intelligenz zu entwickeln. Wenn das geht, wird eine echte Beziehung mit einem Roboter möglich sein, man kann sich die Persönlichkeit des Roboters aussuchen.“ Somit müsse man nicht mehr auf die Fehler seiner besten Freunde Rücksicht nehmen, erklärt der Wissenschaftler in der ersten Folge „Homo Digitalis“. In Zukunft werden Roboter unsere besten Freunde, Begleiter, Diener und Sexpartner sein, ist Pearson überzeugt.

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Quelle: Bilderfest GmbH

In weiteren Folgen lernt Helen eine Drohne mit ihrem Gehirn zu steuern oder ihre eigene DNA zu hacken. Dabei eröffnet die Serie auch immer wieder den internationalen Kontext der Frage „Was mach die digitale Revolution mit uns als Menschen“ und blickt nach Japan, Großbritannien und in die USA.

Gleichzeitig zum Sendestart der Serie am 18. Oktober beginnt auch ein wissenschaftliches Experiment: Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation entwickelten der Bayerische Rundfunk, arte und ORF einen spielerischen Test mit der Grundfrage „Wie lange bist Du noch Mensch?“. Der User kann sich durch eine Echtzeitanalyse mit anderen Usern vergleichen und feststellen, wie viel Cyborg er in Zukunft sein möchte. Das Fraunhofer IAO wertet alle Antworten wissenschaftlich aus und veröffentlicht sie im Frühjahr 2018 in Form einer wissenschaftlichen Studie.

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