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SNL: Alec Baldwin ist als Donald Trump-Parodie zurück – und zeigt gnadenlos das Versagen des US-Präsidenten in der Puerto Rico-Krise

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Bitterböse Parodie: Alec Baldwin als Donald Trump / © Saturday Night Live / YouTube

Zwei Wochen ist es her, dass Alec Baldwin den begehrten Fernsehpreis Emmy für Parodien von US-Präsident Donald Trump in Saturday Night Live gewann – nun kehrt der 59-Jährige zurück. Für die neue Saison der US-Kult-Comedy-Show schlüpfte Baldwin wieder in die Rolle des irrlichternden US-Präsidenten – und das mit einem Paukenschlag: Baldwin zeigt eindrucksvoll Trumps Versagen nach der Hurrikan-Katastrophe in Puerto Rico.

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US-Präsident Trump hatte in den vergangenen Tagen für zahlreiche Negativschlagzeilen für seinen zögerlichen Umgang mit der Hurrikan-Katastrophe auf Puerto Rico gesorgt, das als Freistaat bekanntlich zum US-Territorium gehört.

In den vergangenen Tagen stellte Donald Trump allerdings zunächst einmal die Milliardenverschuldung des Inselstaats…

…und das – seiner Meinung nach – schwache Krisenmanagement der Bürgermeisterin von San Juan, Carmen Yulin Cruz, heraus.

Nach Meinung des US-Präsidenten würde Puerto Rico sich zu sehr auf den Einsatz der US-Katastrophenhilfe-Organsation FEMA verlassen: „Sie wollen, dass alles für sie getan wird, dabei sollte es eine Gemeinschaftsarbeit sein“, twitterte Trump.

Mehr noch: Auf einer Pressekonferenz am Wochenende belehrte der US-Präsident die Weltöffentlichtkeit, Puerto Rico sei eine Insel, „umgeben von Wasser. Viel Wasser. Ozean-Wasser.“

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Viel steiler konnte die Vorlage für den Vollblut-Comedian Alec Baldwin nicht sein, der den heutigen Präsidenten seit einem Jahr im US-Kult-Comedy-Format Saturday Night Live (SNL) scharfsinnig parodiert und dafür vor zwei Wochen mit einem „Emmy“ ausgezeichnet wurde.

Nun ist Baldwin zurück: Auch in dieser Herbst- und Wintersaison mimt Baldwin wieder Trump – und hat dabei offenkundig nichts von seiner Qualität eingebüßt, wie sein Auftritt vom Samstag beweist.

„Wir wollen helfen, kümmern uns aber um Amerika zuerst“

Der SNL-Trump kehrt vorzeitig von seinem verlängerten Wochenende aus Florida zurück, das Golfhemd weiter am Leib („Ich habe die letzten 9 Löcher abgebrochen“), es gibt ja schließlich eine Krise zu managen, über die ihn Presssprecherin Sarah Huckabee Sanders (Aidy Bryant) unterrichtet.

Dann kommt der Anruf von Carmen Yulín Cruz (Melissa Villaseñor) Puerto Rico – und Baldwins bitterböse Trump-Parodie nimmt ihren Lauf. Man hört den Trump-Darsteller sagen: „Ich weiß nicht, ob Sie es wissen, aber Sie befinden sich auf einer Insel, im Wasser, im Ozean, umgeben von Fischen, Blasen und Schildkröten, die beißen können.“

Und weiter: „Wir wollen helfen, kümmern uns aber um Amerika zuerst“ Nach dem Telefonat stellt Trump fest: „Diese Frau ist so übel.“

„Je mehr Chaos ich kreiere, desto weniger können sich die Leute konzentrieren“

Und zur Nordkorea-Krise: „Je mehr Chaos ich kreiere, desto weniger können sich die Leute konzentrieren.“ In weiteren Rollen sind Justizminister Jeff Sessions (gespielt von Kate McKinnon) und Chuck Schumer (Alex Moffat) zu sehen. Das überwältigend positive Echo in den sozialen Medien ist Saturday Night Live gewiss:

Eine Antwort des auf Twitter so aktiven US-Präsidenten steht noch aus…

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