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„Der gute Bulle“ siegt souverän, „Brennpunkt“ und „Hart aber fair“ stark im jungen Publikum

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"Der gute Bulle" im ZDF mit Thomas Heinze, Armin Rohde und Melika Foroutan (v.l.n.r.)

Auch am Tag nach der Bundestagswahl war das Interesse an Info-Programmen noch groß: Die "Tagesschau" sahen mehr als 5 Mio. im Ersten, "heute-journal", "Hart aber fair" und "heute" mehr als 4 Mio. Spannend: Der "Brennpunkt" des Ersten holte bei den 14- bis 49-Jährigen einen Marktanteil von 11,1%, also einen, der deutlich über dem ARD-Normalniveau lag. Tagessieger im Gesamtpublikum war aber "Der gute Bulle" des ZDF.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Montag wissen müssen:

1. Sieben Info-Programme auf den ersten zehn Plätzen, „Brennpunkt“ und „Hart aber fair“ stark im jungen Publikum

Die ganz großen Zuschauerzahlen wie noch am Sonntag gab es für die Wahl-Nachlese am Montagabend nicht mehr. Dennoch: Das Informationsinteresse war noch groß. So finden sich unter den zehn meistgesehenen TV-Programmen des Tages sieben Nachrichtensendungen, Specials und Talks. Platz 2 geht dabei an die 20-Uhr-„Tagesschau“ des Ersten – mit 5,16 Mio. Sehern und 17,6%. Auf den Rängen 4 bis 6 folgen das „heute-journal“, „Hart aber fair“ und „heute“ mit 4,14 Mio. bis 4,20 Mio., auf 7, 8 und 10 noch der „Brennpunkt“, die „Tagesthemen“ und das „ZDF spezial“. Erstaunlich: Landete der „Brennpunkt“ im Gesamtpublikum mit 3,66 Mio. Neugierigen bei soliden 11,6%, erreichte die Sendung bei den 14- bis 49-Jährigen mit ähnlichen 11,1% (1,15 Mio.) einen Marktanteil, der weit über dem ARD-Normalniveau liegt. Ebenfalls über diesem Soll: „Hart aber fair“ mit 960.000 jungen Zuschauern und 9,3%.

2. „Der gute Bulle“ siegt souverän, „Wer wird Millionär?“ punktet mit weiteren „18 Jahre“-Special

Die klare Nummer 1 des TV-Montags hatte nichts mit der Wahl zu tun: Der ZDF-Thriller „Der gute Bulle“ lockte mit Top-Besetzung und spannender Story 6,20 Mio. Menschen an und bescherte dem ZDF einen tollen Marktanteil von 19,7%. Über dem Soll landete um 20.15 Uhr auch „Wer wird Millionär?“ mit einem weiteren „18 Jahre“-Special: 4,29 Mio. Seher entsprachen immerhin 13,5%. „This Time Next Year“ fiel danach hingegen mit 8,2% wieder klar unter das RTL-Normalniveau.

3. ProSieben gewinnt mit „Big Bang Theory“ im jungen Publikum

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Bei den 14- bis 49-Jährigen gewann „The Big Bang Theory“ den Tag. 1,66 Mio. junge Zuschauer entsprachen um 20.15 Uhr 16,3%. Drei ältere Episoden erreichten ab 20.40 Uhr noch 1,32 Mio. bis 1,39 Mio., sowie 12,8% bis 13,3%. „2 Broke Girls“ komplettierte die starke Prime Time mit 12,2% und 11,4%, auch „Mom“ landete nach 23 Uhr mit 10,1% und 11,8% noch über der 10%-Marke. „Wer wird Millionär?“ bescherte RTL gute 13,6%, „This Time Next Year“ fiel mit 10,5% hingegen wieder klar unter das RTL-Soll. Blass lief der Abend für Sat.1 – mit „Navy CIS“, „Bull“ und „Hawaii Five-O“ gab es 8,8%, 7,9% und 9,4%.

4. Schwacher Abend für kabel eins, RTL IIs „Echt Familie“ stürzt ab

Zu den Verlierern des Abends gehört kabel eins – und in weiten Teilen des Abends auch RTL II. Bei kabel eins blieben die beiden Filme „Rush Hour 3“ und „Glimmer Man“ mit gerade mal 420.000 und 220.000 14- bis 49-Jährigen bei miesen Marktanteilen von 4,1% und 3,3% hängen. RTL II fiel mit „Echt Familie“ nach einer bereits schwachen Premiere in Woche 2 nun auf 3,2%. Immerhin: „Love Island“ landete danach mit 450.000 jungen Zuschauern und 6,2% wieder über dem Sender-Soll. Vox kam mit „Goodbye Deutschland!“ um 20.15 Uhr auf 6,5%, ab 22.10 Uhr dann auf starke 8,7%.

5. zdf_neo von 18.35 Uhr bis 23.20 Uhr über der Mio.-Marke

Der ZDF-Ableger zdf_neo macht sich immer mehr auf, aus den großen acht Sendern die großen neun Sender zu machen. Am Montag erzielte der Sender im Gesamtpublikum einen Marktanteil von 4,0%, landete damit klar vor kabel eins und RTL II. Ab 18.35 Uhr übersprang zdf_neo fast fünf Stunden lang die Mio.-Marke. So sahen zunächst 1,09 Mio. und 1,38 Mio. zwei Ausgaben „Bares für Rares“, ab 20.15 Uhr erreichten zwei Folgen „Inspector Barnaby“ 1,65 Mio. und 1,55 Mio. Menschen. Die Marktanteile der vier Programme lagen bei 4,8% bis 6,9%.

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