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„Tic-Tac-Toe-Flashback“: hämische Reaktionen auf die Pressekonferenz-Flucht von Frauke Petry

Eklat vor laufenden Kameras: Frauke Petry Abgang aus der BPK erinnert an Tic Tac Toe
Eklat vor laufenden Kameras: Frauke Petry Abgang aus der BPK erinnert an Tic Tac Toe

Bereits am Tag nach der Bundestagswahl wurde die innere Zerrissenheit der Alternative für Deutschland (AfD) deutlich: Bundesvorsitzende Frauke Petry überraschte am Vormittag mit ihrem Statement, der zukünftigen Bundestagsfraktion ihrer Partei nicht angehören zu wollen. Kurz darauf flüchtete sie aus der laufenden Bundespressekonferenz. Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten.

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Einiger Nutzer bei Twitter erinnerte der Eklat vor laufenden Kameras an die legendäre Pressekonferenz von Tic Tac Toe, während der sich die Deutschrap-Band in den 90er Jahren trennte.

Andere achteten vor allem auf die Reaktionen der offenbar ebenfalls überraschten Partei-Kollegen Alexander Gauland, Alice Weiden und Jörg Meuthen. Diese konnten sich das Lachen kaum verkneifen.

Überrascht war offenbar auch AfD-Sprecher Christian Lüth.

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Mit ihrem Auftritt sorgte Frauke Petry grundsätzlich für mehr Fragen als Antworten. Was bedeutet der Verzicht auf Angehörigkeit der AfD-Bundestagsfraktion? Zieht sich Petry auch aus der Partei zurück, wird sie trotzdem Mitglied des deutschen Bundestages werden? Fragen lehnte Petry während der Konferenz ab, stürmte danach aus dem Gebäude der Bundespressekonferenz im Regierungsviertel.

Liebe Wähler und Unterstützer,ein Wahlkrimi, der in der jüngeren deutschen Geschichte seinesgleichen sucht, ist…

Posted by Dr. Frauke Petry on Montag, 25. September 2017

Anschließend veröffentlichte sie ein ausführliches Statement bei Facebook, in dem sie mit der Partei abrechnet. „In einer Partei, die seit fast einem Jahr die realpolitischen Vertreter zunehmend marginalisiert, in der gemäßigte Mitglieder auf allen Ebenen diskreditiert werden, droht das einst kraftvolle politische Programm unter die Räder zu geraten“, so die Bundesvorsitzende. „Da ich diesen Exodus an politischem Know-How und Personal aus meiner Position heraus nicht mehr aufhalten kann, habe ich mich nach langem Ringen entschlossen, der neu zu bildenden AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag NICHT anzugehören. Stattdessen werde ich als Einzelabgeordnete einer vernünftigen konservativen Politik Gesicht und Stimme verleihen.“

 

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