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Kauftitel statt Beileger: Zu Weihnachten kommt erstmals ein Best-of des SZ Magazins in den Handel

Die SZ-Magazin-Macher Timm Klotzek und Micheal Ebert befreien noch einmal die besten Storys des Jahres aus dem Archiv
Die SZ-Magazin-Macher Timm Klotzek und Micheal Ebert befreien noch einmal die besten Storys des Jahres aus dem Archiv

In der Musik-Industrie ist Weihnachten schon immer die Zeit für Best-of-Alben. Diese Logik wendet nun auch das Magazin der Süddeutschen Zeitung an und bringt am 7. November erstmal ein eigenständiges Magazin (Preis 8.50 Euro) an die Kioske der Republik. Auf 180 Seiten fassen die Münchner noch einmal die besten SZ-Magazin-Stücke des Jahres zusammen. Die Auflage liegt bei ehrgeizigen 80.000 Exemplaren.

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Das Heft wird die besten Geschichten des Jahres enthalten, aber auch Kolumnen, die sowohl online, wie auch im gedruckten SZ-Magazin erschienen sind.

“Wir sehen das Magazin als eine Mischung aus Handarchiv – nach dem Motto, das war 2017 aus Sicht des SZ-Magazins – aber auch als Best-of-Sammlung im Sinne von einer Lieblingsband”, erklärt Chefredakteur Timm Klotzek gegenüber MEEDIA die Idee hinter dem Projekt. Auch bei richtig guter Musik sagt man ja immer wieder: Ich habe zwar schon alle Platten von der Band, aber die Best-of-Compilation mit den paar netten Extra-Aufnahmen, die kaufe ich sehr gerne auch noch.”

Natürlich haben die Münchner das Heft aber nicht nur für Fans konzipiert. “Wir glauben schon, dass vor allem im Bahnhofshandel der eine oder andere sich ganz bewusst für das Magazin entscheidet, auch wenn er nicht jeden Tag die SZ kauft – sei es aus Zeitgründen oder weil es an seinem Wohnort gar nicht so viele Verkaufsstände mit überregionalen Tageszeitungen gibt.”

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Eine wichtige Grundüberlegung der Magazin-Macher war zudem die Frage, wie man mehr aus dem eigenen Archiv machen kann. “Wir haben so viele tolle Geschichten, die einmal gedruckt werden und dann schnell so gut wie unsichtbar werden. Was wir betreiben ist also ein klassisches Re-Bundeling”.

Anders als gute Musik, hat guter Journalismus immer wieder das Problem, dass tolle Geschichten einmal gedruckt und einmal gelesen werden. Bestenfalls landen sie dann noch auf der Webseite des Mediums, doch auch dort sind sie schon nach kurzer nicht mehr leicht zu finden oder werden gar hinter einer Bezahlschranke oder im Archiv versteckt. All diesen Stücken wollen Klotzek und sein Chefredakteurs-Kollege Michael Ebert ein zweites Leben schenken. In gedruckter Form, im gut sortierten Zeitschriftenhandel für einen Preis von 8.50 Euro.

Wirtschaftlich spüren die Macher dabei offenbar keinen großen Druck. So hat die Anzeigen-Abteilung offenbar dafür gesorgt, dass das Best-of schon ziemlich gut gebucht ist. So kann Klotzek mit gutem Gewissen sagen, dass es sich bei dem Neuling um ein “angstfreies Experiment” handelt.

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