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Medien-Woche: Sind knapp 10.000 Euro pro Monat für einen ARD-Redakteur eigentlich angemessen?

„Die Medien-Woche“ mit Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (DIE WELT)
"Die Medien-Woche" mit Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (DIE WELT)

EIne neue Folges unseres Podcasts "Die Medien-Woche" mit Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (DIE WELT). Diesmal geht es u.a. um die Gehälter-Debatte der ARD. Sind fast 10.000 Euro für einen langjährigen Redakteur angemessen oder übertrieben? Und wieviel Transparenz brauchen wir eigentlich? Außerdem: der gefallene Manager-Star Thomas Middelhoff und die Medien, Klaas goes Politik-TV und T-Online.de probiert es mit Journalismus.

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Alle Kommentare

  1. Ein „normaler Redakteur“ verdient bei keinem Sender 10.000 Euro. Als „Medienprofi“ sollte man sich mal informieren, einige der ÖR-Gehaltsgitter stehen sogar online.

    Da sieht man, dass es verschiedene Gehaltsgruppen gibt, vom „Normalen Redakteur“ bis zu Abteilungs- und Redaktionsleitern und darüber dann noch irgendwelche Redakteure mit herausgehobenen Aufgaben. Die kriegen dann vielleicht nach 20 Berufsjahren 10.000 Euro.

    Das kriegen solche Redakteure aber woanders auch: Ressortleiter und andere. Das ist mit Verantwortung und Mitarbeiterführung kein so unübliches Gehalt.

    Mich nervt wirklich, dass Ihr (wieder mal) nicht mal das Naheliegenste recherchiert. Das stellt für mich immer wieder den gesamten Mediendienst Meedia in Zweifel.

  2. Das Problem liegt darin, dass die Autoren die Gehaltstabellen nicht einsehen wollen. Würden Sie das tun, wüssten sie, dass 10.000€ die Ausnahme sind. Viele freie Mitarbeiter begnügen sich mit 3.000 – 5.000€. Aber die Wirklichkeit passt halt nicht ins Feindbild

  3. Wenn claus cleber 500000€ im Jahr aus unseren Gebühren bekommen kann, kann auch ein Redakteur 10000 im Monat bekommen. Beides ist zuviel; selbst wenn Beide mehr als 8 Stunden täglich arbeiten würden und überdurchscnittlich gute Arbeit abliefern würden: Es ist zu viel.

  4. Ich finde 10.000 Euro sind auf jeden Fall angemessen.

    Immerhin ist es ja keine Kleinigkeit vom Journalisten zum Propagandisten zu werden und alles zu verdrängen, was man diesbezüglich eigentlich mal gelernt hatte.

    Der Satz von Friedrich

    „Ein Journalist darf sie nicht mit der Sache gemein machen, auch dann nicht, wenn es eine gute Sache ist.“

    wird ja (aus wohl für jeden offensichtlichen Gründen) nirgendwo mehr zitiert.

    Wie passen dazu denn auch beispielsweise eine Frau Reschke oder ein Herr Kleber?

    Gar nicht.

  5. Es ist zu ergänzen: wenn die die Hofberichterstattung über Jahre kriecherisch genug war, winkt eventuell noch ein gut dotiertes Pöstchen als Pressesprecher der zuvor Hofierten.

  6. Die sind doch recht gut bezahlt, oder ?
    Die anderen Wahlhelfer die ich kenne, bekommen nur ein Bruchteil oder garnichts,
    die haben aber auch einen kleineren Bekanntheitsgrad.
    Es lohnt sich also Claquer zu sein, oder zu weinen ob der schlechten Weltlage.
    Und nun stellen wir uns mal vor
    es würde eine Partei an die Macht kommen, welche die Zwangsgebühren einfach abschafft, oder mindert oder so?
    Aus wäre es mit dem schönen Leben
    für derartige Höflinge und den sogenannten Salonlinken*.
    Stimmt,
    ich habe aber manchmal eine seltsame Meinung.
    😉

    *Salonlinke sind Menschen mit einem ganz großem Herzen.
    Meist für alles was nicht deutsch ist. Zum Beispiel der Euro.
    Sie mögen die ganze Welt und sind furchtbar traurig, weil niemand so richtig da ist, der mit ihnen die Welt retten will, zumindest theoretisch.
    Manchmal reden sie auch gern von der Arbeiterklasse und deren Unterdrückung. Dabei tut ein guter Schampus und ein bisschen Kaviar, sowie ein Che Guevara -Poster, die Meinung über den Kapitalismus und ihrer Verachtung vom trachten nach dem schnöden Geld, sein übriges.
    Früher war diese Spezies überwiegend in der SPD und bei den Grünen zu finden.
    Das hat sich jetzt etwas geändert.
    Unsere sozialistischen Einheitsparteien und ihre medialen Befürworter haben dafür gesorgt, dass beinahe alle „unabhängigen Medien“ die Lieder singen wessen Brot sie essen.
    Und das ist gut so.
    Denn dadurch ist das Denken zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
    Und falls nun doch mal etwas kritisch wird, was ja nach Aussage dieser Medien sehr selten und nur Einzelfälle sind, da kann man mit dem Finger auf die Anderen zeigen.
    Auf die Amerikaner zum Beispiel, die einen Präsidenten haben der möglicherweise von der Frisur her, früher bei den Leningrad Cowboys mitgespielt hat.
    Auf Leute die ihre Gummibärchen lieber selbst essen und nicht nach Zuwanderern schmeissen.
    Auf europäische Staaten die nicht so sind und handeln, wie es sich unsere transatlantisch unabhängige Medienlandschaft vorstellt.
    Ich hätte gern noch weiter fabuliert, habe aber aus Versehen die „KOmmentar abschicken“ Taste gedrückt. Leider!

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