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„Fakten lügen nicht!“: Online-Spiel „#Whatthefact“ will mit Vorurteilen und Fake News aufräumen

Das Online-Spiel #Whatthefact
Das Online-Spiel #Whatthefact

"Was zum Teufel" heißt auf Englisch "What the fuck": Mit dem Wortspiel "What the fact" gibt es jetzt ein digitales Denkspiel, das Zahlen in aufgeheizte politische Diskussionen bringen will. Ausgangspunkt ist die gesellschaftliche Situation, dass selbst gut informierte Mediennutzer im Zeitalter der sogenannten Fake News (Falschnachrichten/gefälschte Nnachrichten) durcheinanderkommen und zu Vorurteilen und Kurzschlüssen tendieren. Das Spiel ist seit dieser Woche online.

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„Sieben der zehn erfolgreichsten Artikel über Bundeskanzlerin Angela Merkel auf Facebook sind Fake News“, heißt es auf der Webseite des Spiels. „Auch Donald Trump beschimpft die Arbeit seriöser Medien als ‚Fake News‘ und verdankt gleichzeitig die Wahl zum US-amerikanischen Präsidenten seinen geschickt gestreuten Lügen und falschen Behauptungen.“

So gut wie jeder Deutsche glaube, dass unser Land immer gefährlicher wird, schreiben die Verantwortlichen. Und vermutlich sei es noch nie so schwer wie im Jahr 2017 gewesen, in politischen Diskussionen den Überblick zu behalten. #WhattheFact will hier Abhilfe schaffen.

Auf der Website testen die Spieler ihr Wissen in sechs Themenfeldern wie Kriminalität, Klima, Europa, Migration und unter der Frage „War früher alles besser?“. Am Handy oder am Computer schätzen sie Prozentwerte, bedienen Schieberegler und setzen sich unterhaltsam mit Daten auseinander.

Screenshot: Whatthefact.info

Entwickelt wurde die Website vom Münchner Journalistenbüro Nansen & Piccard im Auftrag der Nemetschek-Stiftung. „Wir wollen da sein, wo es wehtut, wo Fake News und Propaganda ihren Nährboden finden. Deshalb mischen wir uns in die Debatten in den sozialen Medien ein“, sagt Ralf Nemetschek, Geschäftsführer der Stiftung. „Wir glauben an die interaktive Komponente, also dass möglichst viele User ihre Freunde oder Diskussionspartner dazu animieren, sich selbst im Spiel auf die Probe zu stellen.“

Die gemeinnützige Stiftung wurde vor zehn Jahren von dem Unternehmer und Professor Georg Nemetschek sowie seiner Familie gegründet, um „die Demokratie sowie die Auseinandersetzung über gesellschaftliche Grundwerte und deren Umsetzung in Deutschland“ zu fördern, wie es in einer Selbstdarstellung heißt.

Mit Material der dpa.

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