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Social-Media-Kampagne „Frauen* gegen die AfD“: „Partei mit menschenverachtenden Positionen“

Die Social-Media-Kampagne „Frauen* gegen die AfD“
Die Social-Media-Kampagne "Frauen* gegen die AfD"

Vor zwei Tagen startete die Social-Media-Kampagne der Frauen* gegen die AfD (#FgdAfD). Zwei Wochen lang bis zur Bundestagswahl werden auf Facebook, Twitter und YouTube Videoclips veröffentlicht, in denen Passant*innen und Personen des öffentlichen Lebens spontan und kritisch Stellung zu Äußerungen der AfD nehmen. Damit wollen die #FgdAfD auf die frauenfeindliche Politik der Partei Alternative für Deutschland aufmerksam machen.

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Frauen* gegen die AfD (#FgdAfD) ist eine Initiative in Anlehnung an #FrauengegenHofer in Österreich. „Als Frau kann man die AfD nicht wählen!“, sagt die Initiatorin der Kampagne, die gemeinsam mit ihren Mitstreiter*innen anonym bleiben möchte.

Um viele Mitbürger und Mitbürgerinnen davon zu überzeugen, wurden Frauen und Männer mit frauen- und familienpolitischen Äußerungen von AfD-Politiker*innen konfrontiert. Die spontanen Reaktionen und Statements der Angesprochenen werden mit deren Einwilligung veröffentlicht.

Zusätzlich werden die Frauen* gegen die AfD von Personen des öffentlichen Lebens unterstützt. Dazu zählen unter anderem die Autorin Simone Buchholz, der Journalist Michalis Pantelouris, die Schauspielerin Pheline Roggan und Frank Spilker, Autor und Sänger der Band „Die Sterne“.

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Michalis Pantelouris: „Das Programm der AfD reduziert Frauen zu Bürgern zweiter Klasse. Ich erziehe aber zwei erstklassige Töchter. Deshalb unterstütze ich die #FgdAfD.“

Mit ihrer Video- und Social-Media-Kampagne wollen die Initiatorinnen die Aufmerksamkeit auf die Frauen- und Familienpolitik der AfD lenken. „Diese Partei vertritt nicht nur rassistische, völkische und antiislamische Inhalte“, sagt die Initiatorin der Kampagne. „Durch die Ablehnung von Frauenförderung, Gender-Mainstreaming und Quoten sowie das Propagieren einer traditionellen Geschlechterordnung wird auch eine frauenfeindliche Politik verfolgt.“ Nichtwähler*innen und AfD-Sympathisant*innen sollen informiert und dazu bewegt werden, am 24. September 2017 ihre Stimme abzugeben – und nicht die AfD zu wählen.

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