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„Frei erfunden“: ARD-Sprecher dementiert eine Erhöhung der Rundfunkgebühren auf 21 Euro

Die FAS berichtete, dass ARD, ZDF und Deutschlandradio eine Erhöhung der Rundfunkbeiträge auf 21 Euro fordern
Die FAS berichtete, dass ARD, ZDF und Deutschlandradio eine Erhöhung der Rundfunkbeiträge auf 21 Euro fordern

Am vergangenen Wochenende berichtete die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS), dass die Rundfunkbeiträge von aktuell 17,50 Euro bis 2029 auf 21 Euro ansteigen sollen. Dies würden die öffentlich-rechtlichen Sender ARD, ZDF und Deutschlandradio fordern. Gegenüber der Bild dementiert der ARD-Sprecher Steffen Grimberg jedoch umgehend die Behauptung.

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Die FAS wollte erfahren haben. dass die öffentlich-rechtlichen Medien den zuständigen Bundesländern im September eine automatische Anpassung der Rundfunkbeiträge vorschlagen wollen, durch die die Gebühren „schrittweise von heute 17,50 Euro auf 21 Euro im Jahr 2029 steigen sollen“. Ihr Einsparvolumen bis 2024 könne anders nicht erreicht werden.

„Die Darstellung der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, wonach die ARD eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags bis 2029 auf 21 Euro fordere, ist frei erfunden“, erkläre ARD-Sprecher Steffen Grimberg im Gespräch mit der Bild (Paid Content). Die ARD werde bei der KEF im Frühjahr 2019 ihren Bedarf für die vierjährige Beitragsperiode ab 2020 anmelden. Doch es sei zum heutigen Zeitpunkt seriös nicht zu beantworten, in welcher Höhe, so Grimberg.

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ZDF-Intendant Thomas Bellut erklärt gegenüber der Bild: „Die Beitragshöhe schlägt die KEF vor, das wird sie erst in zwei Jahren machen. Trotz der Sparvorschläge sieht das ZDF die Notwendigkeit für den Ausgleich von Preissteigerungen, wie es sie überall gibt.“ Alles andere sei „zurzeit Spekulationen“, so Bellut.

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