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Apple-Gerüchte: iPhone 8 geht Mitte September in Massenproduktion – ohne Touch ID, aber mit Gesichtserkennung

CEO Tim Cook muss beweisen, dass er die Erwartungen der Wall Street erfüllen kann © Apple
CEO Tim Cook muss beweisen, dass er die Erwartungen der Wall Street erfüllen kann © Apple


Gesichtserkennung statt Fingerabdrucksensor: Wie der Korea Herald berichtet, verzichtet Apple bei seinem mit Spannung erwarteten neuen iPhone offenbar auf Touch ID, weil sich der seit Jahren verwendete Fingerabdrucksensor nicht unter dem Display implantieren ließ. Dafür soll das iPhone 8 nun in einer Millionstelsekunde mit 3D-Sensoren durch das Gesicht entsperrt werden. In die Massenproduktion gehen soll das iPhone 8 erst in der dritten Septemberwoche, glaubt ein Analyst.

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Der Countdown geht auf die Zielgerade: Zwei, maximal noch drei Wochen dürfte es dauern, bis Apple zu seiner mit Spannung erwarteten Keynote zum iPhone 8-Launch einlädt.

Nach drei Jahren im gleichen Design dürfte Apple Kunden endlich ein generalüberholtes neues Smartphone präsentieren:  Nach übereinstimmenden Gerüchten dürfte beim Jubiläums-iPhone die Einfassung („Bezel“) zugunsten der Bildschirmfläche stark schrumpfen, so dass Nutzer endlich das Gefühl haben, ein Smartphone aus einem Guss in der Hand zu halten – einen regelrechten Monolithen.

Das ikonische Design hat allerdings seinen Preis – und das nicht nur in Dollar und Euro, sondern auch in der Funktionalität. So ist es Apple offenbar nicht gelungen, den Fingerabdrucksensor, der aktuell im Home Button verarbeitet ist, in der gleichen Funktionalität unter dem OLED-Display zu verbauen.

Gesichtserkennung binnen einer Millionstelsekunde

Die Folge: Wie die südkoreanische Tageszeitung Korea Herald berichtet, wird Touch ID beim iPhone 8 wohl nicht nur auf der Vorder-, sondern auch auf der Rückseite fehlen – zuletzt  war immer zu lesen gewesen, dass Apple Touch ID in Form des Fingerabdrucksensors wie Samsung auf dem Smartphone-Rücken platzieren könne.

Doch daraus wird laut Korea Herald wohl nichts. Die südkoreanische Tageszeitung liefert dafür auch einen triftigen Grund: Apple führt mit dem iPhone 8 eine neue Identifizierungstechnologie ein: die Gesichtserkennung. Mittels 3D-Sensoren soll das iPhone 8 binnen einer Millionstelsekunde das Gesicht des Nutzer identifizieren können und das Apple-Smartphone so entsperren.

Verkaufsstart im September oder Oktober?

Allerdings könnte es nach Einschätzung des Korea Herald in diesem Jahr einige Wochen länger dauern, bis das neue iPhone in den Handel kommt. Immer noch widersprechen sich Gerüchte, wann das geschehen dürfte.  Auch der  gut informierte KGI-Securities-Analyst Ming-Chi Kuo, der zuvor über eine verspätete Auslieferung spekuliert hatte,     geht nach Apples optimistischem Quartalsausblick nun von einem Launch des iPhone 8 im September aus.

Analyst Jun Zhang von Rosenblatt Securities geht ebenfalls von einer Auslieferung der ersten Million Einheiten im kommenden Monat aus. Wie der Rosenblatt-Analyst in einer Kurzstudie vorrechnet, die dem Blog AppleInsider vorliegt, rechnet Zhang im September noch mit 5 Millionen ausgelieferten iPhone 8 und 15 Millionen iPhone 7s und 7s Plus.

iPhone 8-Produktion erst 2018 auf Hochtouren?

In der dritten Septemberwoche würde Apple dann die Massenproduktion des iPhone 8 hochfahren, so dass im Weihnachtsquartal mit 30 bis 35 Millionen ausgelieferten Einheiten des neuen Smartphone-Flaggschiffs und 35 Millionen iPhone 7s und 7s Plus zu rechnen sei.

Erst Anfang 2018 würde die iPhone 8-Produktion wegen der Lieferknappheit der OLED-Displays auf Hochtouren laufen, prognostiziert Jun Zhang: Bis zu 40 Millionen iPhone 8 könnte Apple im März-Quartal produzieren. Aktionäre beflügelten die Aussichten unterdessen nicht: Die Apple-Aktie gab im heutigen Handelsverlauf weiter moderat nach und notiert bei 157 Dollar aktuell rund 3 Prozent unter den letzte Woche aufgestellten Jahreshochs.

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