United Internet senkt Umsatzprognose wegen Springer-Deal

Legen ihre Affiliate-Marketing-Geschäfte zusammen: Ralph Dommermuth von United Internet und Mathias Döpfner von Springer
Legen ihre Affiliate-Marketing-Geschäfte zusammen: Ralph Dommermuth von United Internet und Mathias Döpfner von Springer

Der Internetdienstleister United Internet geht wegen der Zusammenlegung seines Geschäfts mit gesponserten Online-Links mit Axel Springer im Gesamtjahr von weniger Umsatzwachstum aus.

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In diesem Jahr werde das Plus beim Erlös nun mit 5 bis 6 Prozent angepeilt statt wie bisher mit 7 Prozent, teilte das TecDax-Schwergewicht am Donnerstag in Montabaur mit. Die Ergebnisprognose bleibt derweil unverändert, ebenso der Ausblick für das Wachstum der Vertragskunden. Im zweiten Quartal steigerte das Unternehmen den Umsatz um 5,7 Prozent auf 1 Milliarde Euro, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kletterte um 10,3 Prozent auf 216,9 Millionen Euro. Das war jeweils etwas weniger als von Analysten zuvor gedacht.

Unter dem Strich stieg der auf die Aktionäre entfallende Gewinn aber sprunghaft von 4,5 Millionen vor einem Jahr auf nun 84,1 Millionen Euro an. Im vergangenen Jahr hatten Wertabschreibungen auf die Anteile am Start-up-Brutkasten Rocket Internet die Zahlen stark belastet.

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