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Apple-Gerüchte: iPhone 8 mit Gesichtserkennung, Touch ID doch auf der Rückseite, Videokamera verbessert

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Das Warten auf das neue iPhone geht in die letzten Wochen © Apple

Wenn Apple bei seinem gewohnten Timing bleibt, könnte das neue iPhone bereits in vier Wochen enthüllt werden. Die jüngsten Gerüchte dürften Apple-Fans mit einer Ausnahme gefallen: Das iPhone 8 soll mit einem Display über die ganze Frontseite, Gesichtserkennung und einer verbesserten Videokamera mit 4k-Auflösung mit 60 FPS kommen. Wermutstropfen: Der Fingersensor könnt auf die Rückseite wandern.

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Das Warten ist fast vorbei. Nach drei langen Jahren mit einem iPhone im gleichen Design steht Apples Kultsmartphone zum zehnjährigen Jubiläum unmittelbar vor der Generalüberholung. Und das offenbar pünktlich: Wie Apples eigener Quartalsausblick nahelegt, dürfte das iPhone 8 bereits im September auf den Markt kommen – anders wäre die optimistischen Umsatzprognose kaum zu erreichen.

Mit entsprechend guten Argumenten muss das iPhone 8 aufwarten, um Apple im Handumdrehen neue Verkaufsrekorde zu bescheren. Das dürfte maßgeblich durch ein ganz neues Design gelingen. Nach übereinstimmenden Gerüchten dürfte beim Jubiläums-iPhone die Einfassung („Bezel“) zugunsten der Bildschirmfläche stark schrumpfen, so dass Nutzer endlich das Gefühl haben, ein Smartphone aus einem Guss in der Hand zu halten – einen regelrechten Monolithen.

Touch ID wandert vermutlich auf die Rückseite

Das ikonische Design hat allerdings seinen Preis – und das nicht nur in Dollar und Euro, sondern auch in der Funktionalität. So ist es Apple offenbar nicht gelungen, den Fingerabdrucksensor, der aktuell im Home Button verarbeitet ist, in der gleichen Funktionalität unter das OLED-Display zu verbauen.

Die Folge: Wie der notorisch gut vernetzte Tech-Analyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities am Wochenende in einer Research Note mitteilte, die dem Blog AppleInsider vorliegt, hat Apple die Pläne verworfen und das iPhone 8 nun mit Fingerabdrucksensor auf der Rückseite in Produktion geschickt. Samsung, das die OLED-Displays fertigt, war bei seinem im April gelaunchten neuen Flaggschiff-Smartphone Galaxy S8 genauso vorgegangen.

Gesichtserkennung und verbesserte Videokamera

Punkten will Apple dagegen offenbar mit einem neuen Sicherheitsfeature: Wie dem brasilianische Blog iHelp BR in der Firmware des Smart-Home-Lautsprechers HomePod aufgefallen ist, soll das iPhone 8 mit einem neuen Feature namens Face ID aufwarten. Das neue iPhone könnte demnach bei Gesichtserkennung des Nutzers entsperrt werden. Face ID soll sogar in der Dunkelheit und bei Ablage des iPhones auf einen Tisch funktionieren.

Zusätzliche Pluspunkte bei Videobloggern, Snapchattern und Nutzern von Instagram Stories könnte das neue iPhone durch seine verbesserte Videokamera sammeln. Wie iHelp BR ebenfalls aus dem Quellcode des HomePods herausgefunden haben will, soll die Videokamera im iPhone 8 mit 4K-Auflösung mit 60 Bildern pro Sekunde ausgeliefert werden – das iPhone 7 kam noch mit 30 FPS daher. Gewissheit liefert indes erst die Keynote, die von Apple-Fans in der ersten oder zweiten Septemberwoche erwartet wird.

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