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„Töten“ statt „vergast“: ARD-Energieexperte rudert nach misslungenem Holocaust-Tweet zum Diesel-Skandal zurück

ARD-Energieexperte Jürgen Döschner sorgte für Twitter-Aufruhr wegen eines Diesel-Tweets
ARD-Energieexperte Jürgen Döschner sorgte für Twitter-Aufruhr wegen eines Diesel-Tweets

Der ARD Energieexperte Jürgen Döschner sorgte mit einem misslungenem Tweet zum Diesel-Skandal für Aufsehen. "Deutsche Automafia vergast jedes Jahr 10.000 Unschuldige", schrieb er auf Twitter. Zahlreiche Nutzer sahen im Wort "vergast" eine unpassende Parallel zum Holocaust. Döschner ruderte inzwischen zurück und ersetzte das Wort.

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In seinem ursprünglichen Tweet erklärte Jürgen Döschner, dass er eine drastische Wortwahl nutze, weil „drastische Taten“ fehlten:

Es folgte massive Kritik an seinem Tweet und dem Wort „vergast“. Viele sahen darin einen unangemessenen Vergleich zum Holocaust. Döschner bearbeitete den Tweet, entschuldigte sich und ersetzte das Wort „vergast“ durch „tötet“:

Auch ein WDR-Sprecher äußerte sich zwischenzeitlich zu Sache und bittet seinerseits um Entschuldigung: „Unser Kollege hat sich für seine Äußerung öffentlich entschuldigt, was mehr als angebracht war. Sein ursprünglicher Tweet hat zu deutlicher Kritik geführt. Das können wir sehr gut nachvollziehen. Wir bitten um Entschuldigung.“ Sein Tweet sei „missinterpretiert“ worden, meinte Döschner und zog als Beleg die Duden-Definition von „vergasen“ heran:

Sonderlich viel Verständnis erntete er für diese Erklärung aber nicht …

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