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Madsack Mediengruppe strafft Vermarktung: Verlag will sieben Mitarbeitern betriebsbedingt kündigen

Thomas Düffert ist CEO der Madsack Mediengruppe
Thomas Düffert ist CEO der Madsack Mediengruppe

Die Madsack Mediengruppe baut die Vermarktung am Standort in Hannover um. Das niedersächsische Printhaus schließt hier den Bereich, der sich um Anzeigenaufträge und -sonderprodukte sowie Reklamationen kümmert. Betroffen von der Maßnahme sind zehn Mitarbeiter, von denen sieben betriebsbedingt gekündigt werden soll.

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Die Madsack Mediengruppe unter Führung von Konzerngeschäftsführer Thomas Düffert setzt am Standort Hannover den Rotstift an. Der Verlag, in dem die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) erscheint, will ihre Abteilung Servicepool schließen, die sich unter anderem um Anzeigenaufträge, -abschlüsse, -Sonderprodukte, die Abrechnung, Sepa-Mandate, sowie Reklamationen kümmert. Von der Maßnahme sind zehn Beschäftigte betroffen, von denen sieben betriebsbedingt gekündigt werden soll, mit drei Mitarbeitern wurden bereits Altersteilzeitverträge geschlossen. Für den Betriebsrat habe sich die Maßnahme seit längerem angekündigt. Immer mehr Arbeit sei an andere Tochterfirmen des Konzerns verschoben worden, zuletzt an die Madsack Markt & Service GmbH in Potsdam. Die solle jetzt auch das restliche Auftragsvolumen übertragen bekommen, heißt es in laut Betriebsratsinfo, die MEEDIA vorliegt.

Darin wird auch auf Servicepool-Geschäftsführer Lars Mietzner verwiesen, der den „Wechsel nach Potsdam ohne Probleme innerhalb von vier bis sechs Wochen“ abwickeln könnte. Dazu müssten in Potsdam nach derzeitigem Stand keine zusätzlichen Mitarbeiter eingestellt werden, heißt es. Ein Madsack-Sprecher betont hierzu auf MEEDIA-Anfrage: „Die betroffenen Kollegen und der Betriebsrat der Verlagsgesellschaft Madsack (VGM) wurden vergangene Woche darüber informiert, dass die Abteilung Servicepool (zuständig für Tätigkeiten im Bereich des Anzeigeninnendienstes) geschlossen wird. Die Aufgaben werden innerhalb der Madsack Mediengruppe an anderer Stelle am Standort Potsdam übernommen. Sofern sich keine anderen freien und geeigneten Arbeitsplätze oder andere individuelle Lösungen finden lassen, könnten bis zu sieben Mitarbeiter des Servicepools von betriebsbedingten Kündigungen betroffen sein“. Mit dem Betriebsrat würde in Kürze über einen Sozialplan verhandelt.

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