Neue Kapitalspritze für Merkurist: Journalismus-Startup erhält Millionen-Förderung

Merkurist-Gründer Manuel Conrad, Meik Schwind (li.): „Break Even früher erreicht als erhofft“
Merkurist-Gründer Manuel Conrad, Meik Schwind (li.): "Break Even früher erreicht als erhofft"

Seit knapp zwei Jahren gibt es ein neues, spannendes Gesicht im Lokaljournalismus: "Merkurist möchte die Zukunft des Journalismus neu gestalten", ist das ehrgeizige Ziel des Mainzer Startups. Die Investoren sind offensichtlich von der Vision überzeugt und fördern Merkurist mit weiteren 1,5 Millionen Euro – ein ungewöhnlich hohes Investment in eine auf Journalismus fokussierte Geschäftsidee.

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Das Mainzer Medien-Startup Merkurist bekommt neues Kapital: 1,5 Millionen Euro fließen in das Team rund um die Gründer Manuel Conrad und Meik Schwind.

Merkurist will den Leser in den Fokus des Lokaljournalismus stellen: Registrierte Nutzer schlagen Themen vor und stellen sie in Form von sogenannten „Snips“ zur Abstimmung. Gibt die Redaktion das Thema frei, können die Nutzer zu der Geschichte Fakten oder Fotos beisteuern. Auch ist es möglich, durch „O-has“ Interesse an bestimmten Themen zu signalisieren und so neue Artikel in Auftrag zu geben.

Mit dem frischen Geld will Merkurist den deutschlandweiten Rollout seiner Technologie-Lösung in Deutschland vorantreiben. „Wir haben mit unserer ersten Merkurist Stadt Mainz sehr viele Erfahrungen gesammelt und hier den Break Even früher erreicht als erhofft“, sagt Manuel Conrad, Geschäftsführer und Gründer von Merkurist. „Diesen Proof of Concept wollen wir jetzt für unser großflächiges Wachstum nutzen.“

Meik Schwind, Mitgründer und CTO von Merkurist, ergänzt: „Wir haben auf einer grünen Wiese begonnen und denken Journalismus komplett neu. Daraus haben sich technologisch ganz neuartige Möglichkeiten ergeben, an die noch kein klassisches Medienhaus gedacht hat.“

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