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„Das müssen wir schaffen“: DAZN peilt mit Champions League-Deal eine „Kundenbasis wie Sky“ an

„Mittel- und langfristig heißt Erfolg, dieselbe Kundenbasis wie Sky zu haben“, so DAZN-Chef James Rushton
"Mittel- und langfristig heißt Erfolg, dieselbe Kundenbasis wie Sky zu haben", so DAZN-Chef James Rushton

Kollegen im Geiste, Konkurrenten in der Realität: Sport-Streaminganbieter DAZN strahlt gemeinsam mit Pay-TV-Anbieter Sky die Fußball Champions League ab 2018 aus – und will durch die attraktiven Übertragungsrechten nichts Geringeres, als den Partner einzuholen. "Mittel- und langfristig heißt Erfolg, dieselbe Kundenbasis wie Sky zu haben", so DAZN-Chef James Rushton gegenüber dem Manager Magazin.

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„Das ist etwas, was wir schaffen müssen“, hält der DAZN-Chef gegenüber dem Manager Magazin fest. Mitte Juni haben der Sport-Streamingdienst der Perform Group und Pay-TV-Anbieter Sky bekannt gegeben, dass sie die Champions League ab der Saison 2018/19 bis 2020/21 exklusiv im Pay-TV ausstrahlen werden. Welche Spiele DAZN als Sublizenznehmer zeigen wird, ist noch nicht abzusehen – man wolle „rechtzeitig vor Beginn der neuen Rechteperiode (…) gemeinsam alle weiteren Einzelheiten zu dieser Vereinbarung bekanntgeben“, hieß es. Laut Manager Magazin soll DAZN dem Vertrag zufolge allerdings mehr Begegnungen live zeigen können, als Sky.

„Es ist ziemlich wichtig für uns, dass wir bei dem Prinzip der Preisdifferenzierung bleiben“, so DAZN-Chef Rushton weiter gegenüber dem Blatt. Den Kunden soll das Streaming-Angebot auch nach dem Rechteerwerb „über längere Zeit zu den gleichen Bedingungen wie bisher“ (also zehn Euro im Monat), schreibt das Manager Magazin, zur Verfügung stehen. Darüber hinaus wolle man bis 2020 in zehn bis zwölf Ländern präsent sein.

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