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U21-Fußball besiegt „Wilsberg“, Dritte triumphieren mit den „Schlagern des Sommers“

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Die Fußball-Fans bleiben in der Sommerpause der Ligen heiß auf ihren Sport: Auch das letzte Vorrundenspiel der U21-EM zwischen Italien und Deutschland lockte viele Millionen vor die Fernseher. 5,22 Mio. sahen es am Samstagabend im Ersten - mehr als jedes andere TV-Programm des Tages. Auch im jungen Publikum gewann das Spiel den Tag. Zu den Verlierern gehört hingegen ProSieben: "Die besten TV-Streiche by ProSieben" wollten nur wenige sehen.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Samstag wissen müssen:

1. U21-EM bleibt leicht unter dem vorigen Spiel

5,22 Mio. Fans sahen also die 0:1-Niederlage des deutschen U21-Teams gegen Italien im Ersten. Der Marktanteil lag bei hervorragenden 21,1%. Damit wurden die Zahlen des vorigen Spiels gegen Dänemark nicht ganz erreicht: Dort sahen am Mittwoch im ZDF 5,73 Mio. (22,9%) zu. Bei den 14- bis 49-Jährigen war der Marktanteil (16,0%) identisch, die Zuschauerzahl ging leicht von 1,34 Mio. auf 1,26 Mio. zurück. Beide Werte reichten am Samstag aber für den Tagessieg. Und: Trotz der Niederlage ist das deutsche Team ins Halbfinale eingezogen, wo man am Dienstag um 18 Uhr gegen England antritt. Eine weitere Top-Quote ist bei diesem Turnier also garantiert.

2. „Wilsberg“ war die mit Abstand stärkste Fußball-Alternative, Privatsender in der Prime Time alle mit weniger als 2 Mio. Zuschauern

Trotz des Fußballs lief es auch für den ZDF-Krimi „Wilsberg“ hervorragend: Die Wiederholung aus dem Jahr 2015 sahen um 20.15 Uhr 4,53 Mio. Leute – ein toller Marktanteil von 18,8%. „Helen Dorn“ konnte im Anschluss ebenfalls überzeugen – mit 3,35 Mio. und 14,2%. Die Privatsender blieben in der Prime Time hingegen allesamt unter der 2-Mio.-Marke: RTL-Show „Wollen wir wetten?!“ sahen z.B. 1,71 Mio. (8,3%).

3. ProSieben versagt mit „TV-Streichen“, RTLs „Wollen wir wetten?!“ bleibt trotz Fußball stabil

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Bei den 14- bis 49-Jährigen gewann der Fußball wie erwähnt ebenfalls den Tag. Die stärkste Alternative hieß hier in der Prime Time „Wollen wir wetten?!“. Für die RTL-Show entschieden sich 910.000 junge Menschen – 13,1%. Damit wurde der Premieren-Marktanteil aus der Vorwoche von 13,3% fast exakt bestätigt. Sat.1 erreichte mit „Percy Jackson“ unterdessen 780.000 14- bis 49-Jährige und gute 10,3%. ProSieben hingegen versagte mit den „besten TV-Streichen“: 520.000 junge Zuschauer entsprachen nur 6,8%.

4. Vox punktet am Vorabend mit „Tierbabys“, kabel eins nach 22 Uhr mit Serien

Zu den Gewinnern des Tages gehörte erneut die Vox-Reihe „Tierbabys – süß und wild!“: 520.000 14- bis 49-Jährige sahen um 19.10 Uhr zu – stolze 10,0% und Platz 14 der Tages-Charts. Danach lief es nicht mehr so gut: „Hitch – Der Date Doktor“ überzeugte um 20.15 Uhr nur 450.000 (5,9%) zum Einschalten. kabel eins kam unterdessen mit „Hawaii Five-O“ um 20.15 Uhr und 21.10 Uhr auf 5,3% und 4,8%, um 22.05 Uhr dann auf starke 6,8% und ab 23.05 Uhr mit zwei Folgen „Navy CIS“ auf grandiose 8,1% und 8,5%. RTL II holte mit Twister“ halbwegs solide 5,2%, stürzte mit „The Walking Dead“ danach aber auf miese 3,3%.

5. Dritte locken Millionenpublikum mit „Schlagern des Sommers“

Bei den kleineren Sendern hieß das Top-Programm des Abends „Die Schlager des Sommers“. 1,07 Mio. Schlager-Fans sahen die Show im mdr Fernsehen – stolze 4,4%. Parallel dazu lief die Sendung auch im NDR, hr, rbb und BR ausgestrahlt. Im NDR Fernsehen sahen sie 700.000 (2,9%), im BR Fernsehen 510.000 (2,1%), im rbb Fernsehen 490.000 (2,0%) und im hr fernsehen 430.000 (1,8%). Erstaunlich: Alle fünf Sender erzielten damit klar überdurchschnittliche Marktanteile. Insgesamt erreichten „Die Schlager des Sommers“ auf den fünf Kanälen 3,2 Mio. Zuschauer und einen Marktanteil von über 13%.

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Alle Kommentare

  1. Die Sender selbst kommunizieren weit geringere Quoten – -z. B. schreibt der HR, dass 100.000 Zuschauer zugesehen hätten – der MDR kommuniziert 390.000 Zuschauer – worin liegt die Differenz begründet?

    1. Die Dritten der ARD kommunizieren selbst meist nur die Quoten aus ihrem Kern-Sendegebiet (HR / Hessen, NDR / Norddeutschland, etc.). Unsere Analyse enthält aber die bundesweiten Zuschauerzahlen.

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