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Zahlen, bitte! Wer das Phänomen Native Advertising verstehen möchte, sollte diese Fakten kennen

Native Advertising in Zahlen
Native Advertising in Zahlen

Wann wurde "Native Advertising" eigentlich zu einem festen Begriff in der Marketingbranche? Und wie viele Anzeigen dieser Werbeform werden ungefähr ausgespielt? Über diese und weitere Fragen rund um das Phänomen Native Advertising gibt es aufschlussreiche Zahlen. MEEDIA hat die wichtigsten zusammengestellt.

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Im September 2011…

…hat der Begriff laut dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) seinen Ursprung. Demnach hielt der Venture Capitalist Fred Wilson im Rahmen der Advertising Week in New York eine Rede und nutzte dabei den Begriff „native monetisation“ – für Online-Werbung, die für Anzeigen auf Websiten „unique and native“ seien und natürlich das redaktionelle Umfeld imitieren und sich darin integrieren. Als Beispiele nannte er etwa Googles „Paid search“ und Twitters „promoted tweets“. Der CEO der US-internetwebfirma Sharethrough, Dan Greenberg, habe daraufhin das Wort „native“ aufgegriffen und gelte als Erfinder des Begriffs „Native Advertising“.

Um knapp 2000 Prozent…

…stieg die Anzahl der ausgespielten native Ads im Yahoo-Partnernetzwerk innerhalb eines Jahres, ergibt die Yahoo-Analyse „The State of Native“ (2016). Damit insgesamt von 115,6 Milliarden auf 2,3 Millionen, heißt es weiter. Allein in Deutschland soll die Anzahl der ausgespielten Ads, sogenannte Ad-Requests, von 2,7 Milliarden auf 81,7 Milliarden angestiegen sein. Das entspreche sogar einem Wachstum von knapp 3000 Prozent. „Die Zahlen weltweit, insbesondere aber der massive Anstieg von Native Ads in Deutschland, verdeutlichen, dass Native Advertising die Zukunft für Werbetreibende ist“, sagt Steffen Hopf, Vice President France & Germany bei Yahoo. Im ersten Halbjahr 2016 habe es (weltweit) im Yahoo-Partnernetzwerk 227 Prozent mehr Native Ads als Banner-Anzeigen gegeben.

Von 571…

…Teilnehmern der BurdaForward-Studie zu Native Advertising (2016) wirkt für fast die Hälfte (47,5 Prozent) die Lieblingsmarke zur Hälfte modern, wenn sie durch native Ads beworben wird. 43,8 Prozent halten das Werbemittel in diesem Zusammenhang für kreativ, 43,3 Prozent für interessant. Auch interessant: Wenn Native Teaser angeklickt werden, lesen 61,1 fast den ganzen Text dazu, 21,1 Prozent sogar komplett.

75 Milliarden US-Dollar…

…sollen weltweit, in den kommenden drei Jahren, in Native-Advertising-Technologie investiert werden. Das prognostiziert eine Studie des Business Insider. Darüber berichtet auch der Branchendienst Native Advertising. Demnach sollen allein die USA im Jahr 2021 bereits 36 Milliarden Dollar für Native-Ad-Kampagnen ausgeben.

Fast jeder Zweite…

…stimmt in der „Native Advertising Branchenumfrage 2017“ von Seeding Alliance der Aussage „voll zu“, dass native Ads in den kommenden Jahren die Werbeausspielung auf mobilen Geräten dominieren wird. Für die Umfrage wurden vom 1. bis 28. Februar 365 Branchenexperten (Advertiser und Publisher) befragt. Rechnet man noch die „triff zu“-Aussagen hinzu, sind sich rund 83 Prozent der Teilnehmer sicher, dass diese Werbeform auf mobilen Geräten dominieren wird.

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