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„Ich lebe von den Erinnerungen“: Melancholisches Interview mit Alfred Biolek sichert dem SZ Magazin die Spitze der Blendle-Charts

Im Gespräch mit dem SZ Magazin gewährt Ex-TV-Koch Biolek intime Einblicke in sein Leben
Im Gespräch mit dem SZ Magazin gewährt Ex-TV-Koch Biolek intime Einblicke in sein Leben

"Ich kann noch Karotten schnippeln, aber für mehr reicht es nicht" – dieses Geständnis von Alfred Biolek (82) hat in der Medienwelt für Aufsehen gesorgt. Auch bei den Blendle-Lesern: Das melancholische Gespräch mit dem ehemaligen TV-Star im SZ Magazin hat sich an die Spitze des Journalismus-Shops gesetzt. Darüber hinaus können sich drei Texte aus der Vorwoche erneut in der Blendle-Top-Ten behaupten.

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„Ich lebe von den Erinnerungen“, sagt Alfred Biolek zu Beginn seines Gesprächs mit SZ Magazin-Autor Tobias Haberl. 2006 hat sich Biolek aus dem Fernsehen zurückgezogen, 2010 stürzte er auf einer Wendeltreppe so schwer, dass er am Schädel und der Schulter operiert werden musste – es folgten Koma, Reha und Gedächtnisverlust. „Wenn ich Spaß haben will, denke ich zurück an die Zeit, in der die großen Dinge passiert sind. Nebenbei lebe ich weiter von Moment zu Moment“, so der 82-Jährige in dem melancholischen Interview. „Nach meinem Sturz 2010 hat sich einiges geändert.“ Was, hat der ehemalige Moderator auch dem SZ Magazin erzählt. Das bewegende Gespräch hat sich an die Spitze der Blendle-Charts gesetzt.

Doch nicht nur durch Alfred Biolek werden die Top-Ten des Journalismus-Shops von „alten Bekannten“ bestimmt: Drei Texte aus der Vorwoche – darunter der kontroverse FAS-Report über die Kriminalität von deutsch-arabischen Familienclans in Berlin („Berlin gehört den Clans“, Platz 2) und ein Interview mit der Soziologin Jane Ward („Ein Elefantenspaziergang mit Jane Ward“, interview, Platz 5) – haben sich erneut in den Blendle-Charts platzieren können. Mit der Rheinischen Post konnte sich auch wieder eine Regionalzeitung im Ranking positionieren. Das Interview mit einem Stressforscher („Lob ist gut gegen Stress“), der die Ursachen von Stress erklärt und Tipps dagegen gibt, ist auf dem zehnten Platz gelandet.

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Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 30. Mai bis 6. Juni 2017:

1. „Ich kann noch Karotten schnippeln, aber für mehr reicht es nicht“ – Süddeutsche Zeitung Magazin, Tobias Haberl, 3294 Wörter, 79 Cent
Melancholisches Gespräch mit Alfred Biolek, der vor sieben Jahren nach einem Sturz im Koma lag und sein Gedächtnis verlor.

2. „Berlin gehört den Clans“ – Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Dominique Bergson, 3868 Wörter, 45 Cent
Äußerst kontroverser Report über die Kriminalität von deutsch-arabischen Familienclans in Berlin.

3. „Wohlerzogen“ – Wired, Jana Petersen, 4253 Wörter, 59 Cent
Wired testet die Erziehungs-App “Muse”. Das Ergebnis überrascht sowohl die Redaktion als auch den Leser.

4. „So schreibt man eine E-Mail“ – Die Welt, Nele Husman, 1689 Wörter, 35 Cent
Wir alle schreiben tägliche zahlreiche Mails. Doch kaum einer kann es, sagt Autorin Nele Husman.

5. „Ein Elefantenspaziergang mit Jane Ward“ – interview, Anne Waak, 2258 Wörter, 29 Cent
Ein Interview mit der Soziologin Jane Ward, die ein Buch über Sex unter heterosexuellen Männern geschrieben hat.

6. „Die Fragen der Familie Li“ – Süddeutsche Zeitung, Annette Ramelsberger, 2687 Wörter, 79 Cent
Eine chinesische Studentin wird in Dessau vergewaltigt und umgebracht. SZ berichtet über einen Prozess voller Gewalt und konsequentem Polizeiversagen.

7. „Trägheitsgesetze“ – profil, 3085 Wörter, 59 Cent
Ein unverklärter, wissenschaftlicher Blick auf die Liebe, der sich der Frage widmet: Funktioniert eine Beziehung wirklich nur mit Treue?

8. „Es braucht nur einen, um die Beziehung zu verbessern“ – Brigitte, Oskar Holzberg, 566 Wörter, 25 Cent
Brigitte-Beziehungskolumnist Oskar Holzberg sagt: Eine lange Umarmung kann schon Wunder wirken, wenn es um festgefahrene Beziehungen geht.

9. „Wir treiben auf eine Katastrophe zu“ – Galore, Hendrik Heisterberg, 4357 Wörter, 59 Cent
Klassiker aus dem Blendle-Archiv: Richard David Precht spricht über Digitalisierung, Wirtschaftsethik und drohende soziale Katastrophen.

10. „Lob ist gut gegen Stress“ – Rheinische Post, Ute Rasch, 681 Wörter, 25 Cent
Ein Stressforscher erklärt im Interview, wie Stress entsteht und mit welchen einfachen Tricks man ihn in den Griff bekommt.

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech führt – wie bereits in der Vorwoche – erneut ein Text der Wired an: In „Wohlerzogen“ testet Autorin Jana Petersen die Erziehungs-App „Muse“ – mit überraschendem Ergebnis. Auf Platz 2 rangiert ein großes Dossier zum Thema beurflicher Neuanfang des Business Punk („Reset“). Das Handelsblatt skizziert den „Absturz des Taxi-Schrecks“ Uber auf dem dritten Platz.

1. „Wohlerzogen“ – Wired, Jana Petersen, 4253 Wörter, 59 Cent
Wired testet die Erziehungs-App “Muse”. Das Ergebnis überrascht sowohl die Redaktion als auch den Leser.

2. „Reset“ – Business Punk, Christian Cohrs/Leonie Habisch/Sonja Salzburger/Alexander Langer/Tanja Lemke, 9044 Wörter, 99 Cent
Großes Dossier zum Thema beruflicher Neuanfang. Business Punk stellt “Neustarter” wie Bumble-Gründerin Whitney Wolfe vor.

3. „Absturz des Taxi-Schrecks“ – Handelsblatt, Britta Weddeling, 1871 Wörter, 55 Cent
Verliert Uber-Chef Travis Kalanick die Kontrolle über sein Unternehmen?

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