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Digitale Werbebranche: Deutschland bietet im globalen Vergleich das geringste Level an Markenrisiko

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Ob Ad Fraud, Brand Safety oder Viewability Werte: In Zeiten von Fake News und markenunsicheren Medienumfeldern ist Transparenz sehr bedeutend. Deswegen sind Unternehmen, die sich im digitalen Advertising aufhalten, dazu aufgerufen, sich mit Themen wie Brand Safety auseinanderzusetzen. Zu den drei wichtigsten Trendthemen veröffentlichte der Technologie- und Datenanbieter Integral Ad Science seinen Media Quality Report.

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Drei wichtige Themen nimmt sich der Report vor: Viewability, Ad Frauds und brand safety. Um mit digitalen Anzeigen einen höheren Einfluss zu erreichen, müssen sie angesehen, nicht nur serviert werden. Doch fast die Hälfte aller digitalen Anzeigen ist nicht sichtbar. Dazu kommt Ad-Betrug, der die Branche rund 8,2 Milliarden Dollar pro Jahr allein in den USA kostet. Denn digitale  Betrüger haben Wege gefunden, um das System auszuspielen und damit Geld zu verdienen. Das Internet ist die Heimat vieler verschiedener Arten von Inhalten – pädagogische, inspirierende, unterhaltsame. Somit sollte jede Web-Seite sicherstellen, dass neben der Werbung und dem Inhalt, auch die Marke gesehen wird. Hier die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung:

Brand Safety

Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 ist in Deutschland das Brand-Safety-Risiko im zweiten Halbjahr um 5,9 Prozentpunkte zurückgegangen. Die Viewability von Video-Werbekampagnen stieg global um mehr als 45 Prozent an.

Im programmatischen Media-Einkauf lag das Risiko mit 6,4 Prozent leicht über dem Durchschnitt. Die Anzahl an kritischen Platzierung bzw. Werbeumfeldern für die Markensicherheit im Display und Video Bereich ist in Deutschland geringer als im ersten Halbjahr 2016 gewesen. Anzeigen in Umfeldern aus den Bereichen Alkohol, Volljährigkeit und Gewalt treten deutlich häufiger auf als Hassreden, illegale Downloads, Drogen und offensive Sprache. Im Bereich Video hat sich das Brand Safety Risiko ebenfalls auf 8,9 Prozent verringert. Gefolgt von UK, verzeichnet Deutschland das geringste Level an Brand Risk im globalen Vergleich.

Viewability
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In Deutschland wurde eine Viewability Rate von 57,8 Prozent ermittelt, was im internationalen Vergleich ein gutes Ergebnis ist. UK weist mit 49,9 Prozent den schlechtesten Wert auf, den besten Wert verzeichnet Kanada mit 58,9 Prozent. Im Display-Bereich hat sich die Viewability im Vergleich zum ersten Halbjahr verbessert.

Ad Fraud

Ad Fraud, hervorgerufen durch Bot Traffic, tritt in Deutschland selten auf. Durch Verwendung entsprechender Technologien sinkt die Quote nach Angaben von IAS auf 0,2 Prozent.

Weitestgehend gleichbleibende Werte verzeichnen die Anzeigenformate Half Page (61,7 Prozent) und Skyscraper (61 Prozent), die nach wie vor global die höchste Viewability erreichen. Die Video Viewability hat sich ebenfalls verbessert und ist global von 40 Prozent auf 58,2 Prozent gestiegen.

Zur Studie: Der Technologie- und Datenanbieter Integral Ad Science veröffentlicht seinen halbjährlichen Media Quality Report. Dieser bietet eine Übersicht über die Media-Qualität im Online-Advertising für Display und Video des zweiten Halbjahres 2016 an. Anhand von über 100 Milliarden Ad Impressions wurden weltweit Ad Fraud, Brand Safety und Viewability Werte digitaler Kampagnen (programmatisch und nicht programmatisch gehandelter Impressions) analysiert.

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