test.de meldet 100.000 Digital-Abonnenten und vier Millionen Euro Paid Content Umsatz in 2016

Online erfolgreich mit Paid Content: die Stiftung Warentest
Online erfolgreich mit Paid Content: die Stiftung Warentest

Stolze Zahlen: Für die Stiftung Warentest ist digitaler Paid Content schon seit Jahren ein lukrativer Geschäftszweig. Die Stiftung, die die Zeitschriften test und Finanztest sowie die Website test.de herausgibt und betreibt, meldet nun erstmals 100.000 Digitalabonnenten. Insgesamt machte die Stiftung Warentest im Jahr 2016 fast 4 Millionen Euro Umsatz mit Paid Content. Dieser verteilt sich zu fast gleichen Teilen auf Einzelabrufe und Abos.

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„Beide Modelle funktionieren wunderbar nebeneinander“, so Andreas Gebauer, Chefredakteur von test.de. Unter den 100.000 Digital-Abonnenten sind wohlgemerkt rund 54.000, die test und Finanztest als Print-Ausgaben beziehen. Solche „Doppel-Printabonnenten“ bekommen die digitale test.de Flatrate gratis dazu. Immerhin 46.000 Nutzer bezahlen aber für die Digitalabos. Wer nur eine der beiden Zeitschriften bezieht, erhält die digitale Flatrate für die Hälfte, ansonsten zahlt man 50 Euro pro Jahr oder sieben Euro pro Monat.

Gebauer: „Wir haben gelernt, dass es für jeden Nutzer das passende Angebot geben muss.“ Einzelabrufe sind für Gelegenheitskunden gedacht, die zum Beispiel eine defekte Waschmaschine ersetzen möchten. Die Monats-Flatrate für kurzfristige Heavy-User, die etwa hochwertige Weihnachtsgeschenke suchen und die Jahres-Flatrate für dauerhafte Stammkunden. Bereits seit dem Jahr 2000 kann man unter test.de Einzeltests gegen Geld abrufen. Die Flatrates gibt es seit 2009. Trotzdem steigen die Umsätze der Einzelabrufe weiter, so die Stiftung. Das Wachstum bei den Jahres-Flatrates betrage derzeit fast 20 Prozent im Jahresvergleich.

„Um unsere Unabhängigkeit zu garantieren, kam eine Finanzierung über Werbung nie in Frage“, so Gebauer. Wie bei anderen Zeitschriftenmachern, sind die Print-Auflagen allerdings auch bei der Stiftung Warentest rückläufig. Mit den steigenden Online-Abonnements gelinge es aber zunehmend, rückläufige Print-Auflagenzahlen auszugleichen.

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