Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung mit Reportage über kriminelle Clans in Berlin auf Platz 1 der Blendle-Bestseller

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"Berlin gehört den Clans". Mit dieser Headline beginnt eine kontroverse, spannende Reportage in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung über arabischstämmige Großfamilien, die in der Hauptstadt für viele Straftaten verantwortlich sein sollen. Dominique Bergson gelang damit der Bestseller der Woche im Journalismus-Shop Blendle. Dahinter: Der Spiegel und das österreichische Magazin profil.

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Für Dominique Bergson ist es die erste Nummer 1 in den Blendle-Charts. Womöglich ist der Name angesichts des brisanten Themas aber auch nur ein Pseudonym, denn eine Google-Suche ergibt beispielsweise keine Treffer außer dem FAS-Artikel.

Auf den weiteren Rängen folgen Der Spiegel mit dem Protokoll eines irakischen Kriegsfotografen, der in der vergangenen Woche bereits auf Platz 7 landete. Diesmal sprang der Artikel auf Rang 2. Etwas weicher wird es thematisch auf dem dritten Platz: Das österreichische Magazin profil widmet sich der Frage, ob Beziehungen nur funktionieren, wenn beide Partner treu sind. Spannend: Kein einziges Medium schaffte es diesmal mehr als einmal in die Top Ten der Woche.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 24. bis 30. Mai 2017:

1. „Berlin gehört den Clans“ – Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Dominique Bergson, 3868 Wörter, 45 Cent
Äußerst kontroverser Report über die Kriminalität von deutsch-arabischen Familienclans in Berlin.

2. „Nicht Helden sondern Monster“ – Der Spiegel, Ali Arkady, 2479 Wörter, 75 Cent
Ein Fotograf dokumentiert, was er als Begleiter einer irakischen Sondereinheit des Militärs erlebte: Folter, Vergewaltigung, Mord.

3. „Trägheitsgesetze“ – profil, 3085 Wörter, 59 Cent
Ein unverklärter, wissenschaftlicher Blick auf die Liebe, der sich der Frage widmet: Funktioniert eine Beziehung wirklich nur mit Treue?

4. „Bitte, lass mich schlafen“ – Focus, Matthias Matting, 3879 Wörter, 69 Cent
Großer Report über Schlafstörungen, inklusive Tipps für einen gesunden Schlaf und einem Test der neuesten Schlaf-Gadgets.

5. „Vom Segen der Drogen“ – Geo, Fred Langer, Olga Khazan und Paul-Philipp Hanske, 4215 Wörter, 95 Cent
LSD gegen Schmerzen, Pilze gegen Depressionen: Geo schreibt über die Heilkraft verbotener Substanzen.

6. „Schlafen erhöht die Produktivität“ – Frankfurter Allgemeine Zeitung, Philip Meissner und Torsten Wulf, 1916 Wörter, 45 Cent
Schlafen, Meditation und Sport machen Arbeitnehmer deutlich produktiver als Überstunden. Zwei Wissenschaftler stellen Strategien für Arbeitgeber vor.

7. „Wie wollen wir künftig arbeiten – falls wir das überhaupt noch müssen?“ – Wired, 3938 Wörter, 59 Cent
Rundum-Paket zum Thema “Zukunft der Arbeit”. Es geht um Automatisierung, bedingungsloses Grundeinkommen und digitale Nomaden.

8. „Endspurt“ – Capital, Britta Langenberg, 1851 Wörter, 89 Cent
Wie man sich mit über 50 jetzt noch 1.000 Euro mehr Rente im Monate “erspart”.

9. „Ein Elefantenspaziergang mit Jane Ward“ – interview, Anne Waak, 2258 Wörter, 29 Cent
Ein Interview mit der Soziologin Jane Ward, die ein Buch über Sex unter heterosexuellen Männern geschrieben hat.

10. „Nicht nackig genug“ – Wirtschaftswoche, Eva Fischer, 2479 Wörter, 75 Cent
Eine Wiwo-Reporterin im Selbstversuch: Kann ein Social-Media-Experte sie zu einem Instagram-Star machen?

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech wird von dem Wired-Thema angeführt, dahinter folgen das „Facebook-Löschzentrum“ aus dem Magazin der Süddeutschen Zeitung und Deniz Yücel aus der Welt.

1. „Wie wollen wir künftig arbeiten – falls wir das überhaupt noch müssen?“ – Wired, 3938 Wörter, 59 Cent
Rundum-Paket zum Thema “Zukunft der Arbeit”. Es geht um Automatisierung, bedingungsloses Grundeinkommen und digitale Nomaden.

2. „Mauern des Schweigens“ – Süddeutsche Zeitung Magazin, Hannes Grassegger und Till Krause, 3344 Wörter, 79 Cent
Reporter des SZ-Magazins kehren in das “Facebook-Löschzentrum” der Firma Arvato zurück. Geändert hat sich für die Mitarbeiter seit Dezember kaum etwas.

3. „Damit wir die Wolken nicht berühren“ – Welt, Deniz Yücel, 2041 Wörter, 35 Cent
Nach 100 Tagen hinter Gittern, diktiert Deniz Yücel eine weitere Nachricht aus dem Gefängnis.

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