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Ehemaliger Gruner + Jahr-Chef Bernd Buchholz will für die FDP in den Bundestag

Stars der Nord-FDP: Bernd Buchholz (vorne) und Wolfgang Kubicki
Stars der Nord-FDP: Bernd Buchholz (vorne) und Wolfgang Kubicki

Politisches Comeback: Der frühere G+J-Chef Bernd Buchholz kandidiert für den Bundestag. Ein Vorhaben, das wohl klappen müsste. Denn in einer Kampfabstimmung eroberte der 51-Jährige den aussichtsreichen zweiten Platz auf der Landesliste der Nord-FDP. Die Top-Position sprach die Partei natürlich ihrem Superstar Wolfgang Kubicki zu.

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Für den Vorgänger der aktuellen G+J-Chefin Julia Jäkel ist es bereits der zweite Versuch, als Politiker in den Bundestag einzuziehen. Vor vier Jahren verhinderte das Scheitern der Liberalen an der Fünfprozent-Hürde seinen Umzug von Ahrensburg (bei Hamburg) nach Berlin.

Direkt in Anschluss an seine Verlags-Karriere, hatte sich der Manager für ein politisches Comeback entscheiden. Denn bevor er 1996 zu Gruner + Jahr wechselte, saß er bereits vier Jahre im Landtag von Schleswig-Holstein.

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Den Listenplatz eroberte Buchholz am vergangenen Wochenende auf dem Parteitag in Kiel. In einer Kampfabstimmung setzte er sich mit 100:97 Stimmen gegen den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Sebastian Blumenthal durch.

In seiner Bewerbungsrede, die das Hamburger Abendblatt als „engagiert“ und die FDP via Facebook als „fulminant“ bezeichnete, erklärte der Medienprofi, dass er Verantwortung für eine FDP übernehmen wolle, die sich nicht als sozial kalte, neoliberale Wirtschaftspartei versteht. „Wir sind doch keine Wirtschaftsvereinigung mit einigen angehängten Extras.“

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