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„Gehen oder bleiben?“: Neon stellt die wahre Liebe in Frage – und sichert sich damit die Spitze der Blendle-Charts

„Gehen oder bleiben?“ – Neon stellt die Liebe in Frage und sichert sich Platz 1 der Blendle-Charts
"Gehen oder bleiben?" – Neon stellt die Liebe in Frage und sichert sich Platz 1 der Blendle-Charts

Wahre Liebe oder doch nur eine Station? Die Titelgeschichte der aktuellen Neon, in der Experten erklären, wann eine Liebe auch wirklich liebenswert ist, hat die Spitzenposition der Blendle-Charts erklommen. Überhaupt haben die Leser des Journalismus-Shops Storys aus dem wahren Leben am meisten interessiert. So rollt etwa die Brigitte in einem Experten-Interview die "Kunst, den richtigen Weg zu finden" auf, während sich der Focus mit kreativem Denken beschäftigt.

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„Was hält mich eigentlich? Reicht das, was wir miteinander haben? Oder bin ich nur zu feige zu gehen?“, schreibt Neon-Autor Lars Weisbrod. Er sei einer, der bleibt – und wolle jetzt verstehen, warum. Offenbar auch die Blendle-Nutzer: Die Leitfrage „Gehen oder bleiben?“, die Weisbrod aufwirft, hat sich an die Spitze des Journalismus-Shops gesetzt.

Auf Platz 2 skizziert das Göttinger Tageblatt „Das Märchen vom Recycling“ in Deutschland und stellt eine ganz andere Frage: Weltmeister im Mülltrennen, dennoch landet die Hälfte des Verpackungsabfalls in der Verbrennung – wie kann das sein? „Ein absoluter Beginner“ erzählt der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung seine Geschichte: Alexander Teuber kratzt an der 40, hatte bisher aber weder eine längere Beziehung noch Sex – Autorin Katrin Hummel hat er erzählt, warum „sein Leben wohl so ist, wie es ist.“ Das hat auch die Nutzer des Journalismus-Shops interessiert: Platz 3 in den Blendle-Top-Ten.

Insgesamt scheinen sich die Blendle-Leser neben der Neon-Lovestory überhaupt am meisten für Geschichten aus dem wahren Leben interessiert zu haben. In der Brigitte zeigt ein Experte die „Kunst, den richtigen Weg zu finden“ auf („Die Erwartungen, die Ihnen nicht entsprechen, müssen Sie erst mal loswerden“, Platz 7), im Focus verraten Genies wie Musiker Brian Eno oder Siri-Erfinder Adam Cheyer, wie man kreatives Denken lernen kann („Die Kunst des Denkens. So schalten Sie Ihr Genie ein“.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 9. Mai bis 16. Mai 2017:

1. „Gehen oder bleiben?“, Neon, Lars Weisbrod, 2109 Wörter, 0,59 Euro
Experten erklären, wann man sich wirklich überlegen sollte, eine Beziehung zu beenden.

2. „Das Märchen vom Recycling“, Göttinger Tageblatt, Thorsten Fuchs, 1213 Wörter, 0,25 Euro
Ausflug in die Abfallsortieranlage: Warum am Ende doch die Hälfte unseres Gelben Sacks in der Verbrennung landet.

3. „Ein absoluter Beginner“, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Katrin Hummel, 2014 Wörter, 0,45 Euro
Die FAZ schreibt über das Leben von Alexander, der ist fast 40 und hatte noch nie eine längere Beziehung oder Sex.

4. „Eigentum verpflichtet. Wozu?”, WirtschaftsWoche, Dieter Schnaas/Simon Book/Max Haerder/Mona Fromm, 3342 Wörter, 0,69 Euro
Die WiWo berichtet, wie deutsche Superreiche über Gerechtigkeit denken.

5. „Der Lohn des Feierns“, Focus, Frédéric Schwilden, 1622 Wörter, 0,69 Euro
Reportage über Berlins neuen Stadtteil, den Holzmarkt, der aus einem Techno-Club gewachsen ist.

6. „Einmal Elend und zurück“, Hannoversche Allgemeine, Jan Sternberg, 1646 Wörter, 0,45 Euro
Die Hannoversche Allgemeine über einen Mann namens Udo, der von ganz oben durchs soziale Netz fiel.

7. „Die Erwartungen, die Ihnen nicht entsprechen, müssen Sie erst mal loswerden”, Brigitte, Sonja Niemann, 5878 Wörter, 1,99 Euro
Interview mit dem Schweizer Entwicklungsforscher Remo Largo darüber, wie man im Leben “endlich ankommt”.

8. „Die Kunst des Denkens. So schalten Sie Ihr Genie ein“, Focus, 4160 Wörter, 0,69 Euro
Genies wie Brian Eno oder Adam Cheyer (der Siri-Erfinder) verraten, wie man kreatives Denken lernt.

9. „Und dann bist du tot, Mama“, Der Tagesspiegel, Katja Seide, 1665 Wörter, 0,45 Euro
Ein Text über aggressive Kinder im Kita-Alter mit Tipps, wie man auf sie reagieren soll.

10. „Hat das Velo einen Penis?“, NZZ Folio, Barbara Klingmacher, 3285 Wörter, 0,89 Euro
Das NZZ Folio hat eine Frau porträtiert, die ohne eine traditionelle Geschlechterrolle aufgezogen wurde.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech wird von einem Text der Welt angeführt, in der Autor Norbert Lossau die geheimnisvolle Aura von Algorithmen lüftet. Auf Platz 2 findet sich der Spitzenreiter aus der VorwocheDer Titel: „Wap-bap, ba-da-di-da“ – eine Anspielung, sogar ein Zitat, aus dem im Netz eher gerügten statt gerühmten Song von YouTube-Star Bibi. Mit dem sie ihre Fans schamlos ausnutze, meint die FAS. Vollständig macht das Treppchen ein Zeit-Interview mit TV-Talkerin Maybrit Illner zum Superwahljahr.

1. „Fantastische Inselbegabung“, Die Welt, Norbert Lossau, 1728 Wörter, 0,35 Euro
Dieser Text erklärt, weshalb die Angst vor Algorithmen unbegründet ist.

2. „Wap-bap, ba-da-di-da“, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 524 Wörter, 0,45 Euro
Abrechnung mit Youtube-Star Bibi, die mit ihrem neuen Song schamlos ihre jungen Fans ausnutzt..

3. „Fluchtgefühle? Kenn ich nicht“, Die Zeit, Tina Hildebrandt/Peter Kümmel, 1921 Wörter, 0,59 Euro
Interview mit Maybrit Illner über die TV-Moderation im Superwahljahr.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

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