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„Wir müssen gegenseitig aufeinander aufpassen“: Ein persönliches und politisches Plädoyer von Jimmy Kimmel rührt das Netz zu Tränen

„Wir müssen gegenseitig aufeinander aufpassen“, so Jimmy Kimmel in seiner Late-Night-Show
"Wir müssen gegenseitig aufeinander aufpassen", so Jimmy Kimmel in seiner Late-Night-Show

In seiner Late-Night-Show "Jimmy Kimmel Live!" hat der US-Talkshow-Host Jimmy Kimmel mit einer herzzerreißenden Episode aus seinem Leben für viele Tränen gesorgt. Über sechs Millionen Zuschauer haben sich auf YouTube seine persönliche Geschichte, versehen mit einem politischen Plädoyer, angesehen. Der Monolog wurde zur erfolgreichsten Story der US-Medien im Social Web am vergangenen Dienstag.

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Mit zittriger Stimme und Tränen in den Augen ist Jimmy Kimmel in seiner US-Late-Night-Show „Jimmy Kimmel Live!“ vor die Kamera getreten. Grund: Sein neugeborener Sohn William „Billy“ Kimmel, der mit einem Herzfehler auf die Welt gekommen ist – und nach nur drei Tagen am Herzen operiert wurde. „Keine Sorge, alles hat ein Happy-End, werden Sie also nicht zu traurig, wenn ich Ihnen die Geschichte erzähle – überlassen Sie das mir“, wendet sich Kimmel zu Beginn der herzzerreißenden Episode an seine Zuschauer.

In dem 13-minütigen Monolog schildert der US-Talkshow-Host die bewegenden und beängstigenden Stunden und bedankt sich beim Team des Kinderhospitals in Los Angeles, das tagtäglich mit Situationen wie diesen konfrontiert sei, und schon etliche Kinderleben gerettet habe. Mit einem Spendenaufruf in der Sendung will Kimmel das Krankenhaus zusätzlich unterstützen. „Ich werde niemals in der Lage sein, ihnen zu danken…“, sagt Kimmel unter Tränen, „…und deswegen werde ich es auch nie versuchen.“ Das Lachen hat der Moderator selbst nach den diesen Ereignissen nicht verlernt. „Sogar dieser Scheißkerl Matt Damon hat Blumen geschickt“, winkt Kimmel launig ab – und spielt damit auf die Kult-Fehde zwischen ihm und dem Schauspieler an.

Kimmel nutzte die Episode aus seinem Leben aber auch für ein politisches Plädoyer: Viele andere Babys hätten eine solche Situation ohne Krankenversicherung womöglich gar nicht überlebt – eine Krankenversicherung, die gewisse US-Politiker wieder beschneiden wollen. Vor wenigen Jahren hätten viele US-Bürger nicht einmal Zugang zu einer Krankenversicherung gehabt. Schon gar nicht, wenn man mit einem Herzfehler geboren wird. „Wir müssen gegenseitig aufeinander aufpassen“, so Kimmel. „Kein Elternteil sollte jemals mit der Entscheidung konfrontiert werden, ob es sich eine Krankenversicherung leisten kann, um das Leben seiner Kinder zu retten.“

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Sein Monolog sammelte auf Facebook bereits mehr als 11 Mio. Views ein, auf YouTube über 6 Mio. – und bescherte Medien hunderttausende Likes, Reactions, Shares, Retweets und Kommentare auf Facebook und Twitter. Allen voran der Washington Post, CNN, ABC News und der New York Times.

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