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Walulis rechnet gnadenlos mit penetranter Check24-Werbung ab – und ist über die Reaktion verblüfft

Für Funk nimmt sich Philipp Walusis die Werbung von Check24 vor
Für Funk nimmt sich Philipp Walusis die Werbung von Check24 vor

Seit den „Everybody Dance Now“-Clips tyrannisieren die „unvergleichbaren“ Sitcom-Familien der Check24-Werbung die Zuschauer in gefühlt jedem deutschen TV-Werbeblock. Nun rechnet Fernsehkritiker Philipp Walulis mit der Werbung ab – wortgewaltig und maximal wütend auf die Spots, den Macher und das Geschäftsmodell des Vergleichportals. Den Verriss erledigt er dabei auf ziemlich unterhaltsamste Weise.

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Um eines vorwegzunehmen: Walulis nervt im Grunde alles an den Spots und ihrem Konzept. Das fängt schon bei der Namensschöpfung „Sitcommercials“ an. Unter dieses Schlagwort stellt Check24 die Idee, zwei fiktive Familien in typischem Sitcom-Setting scheinbar lustige Szenen durchspielen zu lassen, bei denen es immer darum geht, wie man mit Hilfe des Preisvergleichers kräftig sparen kann.

Hier ein Original-Spot von Check24

Das nimmt der TV-Kritiker nun nach Kräften auf die Schippe. Walusis ärgert, dass alle Charaktere aus echten Sitcoms entliehen seien, dass die Macher alles, was eh schon an Sitcoms nervt, noch schlimmer gemacht haben. „Und dann der Name!“: Warum sind die Familien laut Titel „unvergleichbar“, fragt Walulis, wenn die Massage des Spots doch darin liege, dass man alles vergleichen kann?

So weit, so harmlos. Was Check24 wohl weniger gefallen dürfte, ist, dass die Funk-Produktion gleich noch über Helmut Huber, den Macher der Spots („ein Mad Man der Generation Eigenheimzulage“) herzieht und sich kritisch mit dem Geschäftsmodell des Web-Portals auseinandersetzt.

Die Reaktion von Huber auf seinem privaten Facebook-Profil ist allerdings als souverän. Das muss selbst Philipp Walulis zugeben.

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