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Bereits 1,2 Milliarden Nutzer: Facebook Messenger wächst weiter dynamisch

Mark Zuckerberg: Das Wachstum geht weiter
Mark Zuckerberg: Das Wachstum geht weiter

Nächstes Ausrufezeichen für Mark Zuckerberg: Das weltgrößte Social Network, das seit einigen Jahren konsequent die Strategie verfolgt, bestimmte Kommunikationsdienste als App auszulagern, konnte heute 1,2 Milliarden monatlich aktive Nutzer für seinen Messenger verkünden. Binnen acht Monaten konnte Facebook einen Zuwachs von weiteren 200 Millionen Nutzern für seine Nachrichtenzentrale verbuchen, die damit im internen Wettbewerb mit dem zugekauften Messenger WhatsApp gleichzieht. 

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Die Daumenschrauben haben sich ausgezahlt. Knapp drei Jahre ist es her, dass das weltgrößte Social Network seinen Nutzern eine erstaunliche Überraschung mitteilte: Facebook-Mitglieder, die mobil miteinander kommunizieren wollen, brauchten ab sofort eine zweite App aus Menlo Park – den Facebook Messenger.

Der Aufschrei war groß, die Wirkung allerdings auch: Der Facebook Messenger wurde von Nutzern des Social Networks, das es inzwischen auf 1,86 Milliarden Mitglieder bringt, entsprechend ebenfalls heruntergeladen und verwendet.

300 Millionen neue Nutzer binnen eines Jahres

Die 100-Millionen-Marke neuer Nutzer fiel unterdessen im Quartalstakt: Aus nur 200 Millionen monatlich aktiven Anwendern, die die Facebook-Nachrichtenzentrale im April 2014 nutzten, waren es zwei Jahre später schon 900 Millionen.

Ein Jahr später sind noch einmal 300 Millionen neue Nutzer hinzugekommen, wie Facebook heute mitteilte. Im vergangenen Juli hatte Facebooks Message-App Milliardenmarke geknackt, acht Monate später wurde nun die 1,2 Milliarden-Marke genommen, die Produktchef David Marcus gebührend feierte.

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„Ich höre immer wieder, dass unser Produkt eine immer wichtigere Rolle in unserem täglichen Leben spielt“, schrieb Marcus in einem Facebook-Post. Der Messenger-Chef betonte zudem, dass das Engagement bei den täglich verschickten Nachrichten zweistellig gestiegen sei.

Der Messenger des weltgrößten sozialen Netzwerks konnte damit im internen Wettbewerb mit WhatsApp gleichziehen, das Facebook vor rund drei Jahren für 22 Milliarden Dollar übernommen hatte. WhatsApp konnte die Marke von 1,2 Milliarden Nutzern bereits im Januar ausweisen, wächst aber zuletzt etwas langsamer als der Messenger.

Messenger holt WhatsApp nach Nutzern ein

Um 200 Millionen neue Nutzer zu gewinnen, hatte WhatsApp zuletzt 11 Monate benötigt (der Messenger 8 Monate); um 300 Millionen neue Nutzer hinzuzugewinnen, benötigte der 2009 von Jan Koum gestartete Messnger-Dienst gar 15 Monate versus ein Jahr bei Facebooks eigenem Messenger.

Hält der Trend an, könnten WhatsApp und der Messenger im Sommer etwa zeitgleich die 1,3 Milliarden Marke durchbrechen. Facebook hatte seinen Messenger zuletzt mit dem Stories-Feature aufgewertet.

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