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Auszeichnung mit Deutschem Medienpreis: Media Control-Chef holt Barack Obama nach Baden-Baden

Barack Obama nimmt am 25. Mai den 25. Deutschen Medienpreis entgegen
Barack Obama nimmt am 25. Mai den 25. Deutschen Medienpreis entgegen

Riesencoup für Karlheinz Kögel: Der Media Control-Chef holt Barack Obama nach Baden-Baden. Dort wird der ehemalige US-Präsident am 25. Mai mit it dem Deutschen Medienpreis 2016 ausgezeichnet. Für Obama ist die Gala zugleich der Abschluss seines Deutschlandbesuchs, bei dem er zuvor Gastredner des Evangelischen Kirchentags in Berlin sein wird.

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Die Auszeichnung, die in diesem Jahr zum 25. Mal von einer Jury aus Chefredakteuren und Medienverantwortlichen verliehen wird, würdigt Präsident Obama als den herausragenden, weltweit anerkannten Repräsentanten der internationalen Politik des vergangenen Jahrzehnts. Nach Überzeugung des Preisstifters Karlheinz Kögel habe „Barack Obama wie kein anderer Politiker die Vision einer Welt verkörpert, in der es Hoffnung gibt und Wandel zum Besseren möglich ist“.

Obama habe das Amt des mächtigsten Mannes der Welt mit der Verantwortlichkeit und Würde geführt, die ihm zukomme, heißt es in einer am Dienstag verbreiteten Pressemitteilung. Er stehe beispielhaft für die Werte eines demokratischen Rechts- und Verfassungsstaates, so die Jury, in dem es darum gehe, gerade angesichts vielfältiger Krisen „über die bestmögliche Lösung für ein Problem zu diskutieren, in Worten und Taten der Förderung des öffentlichen Gemeinsinns zu dienen, die Vielfalt in der Gesellschaft zu schützen und an die Kraft der Vernunft ebenso zu glauben wie an die Chancen des Fortschritts“.

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Schon wenige Wochen nach dem Ende seiner Amtszeit sei deutlich geworden, welche eminente Bedeutung Obama für den Zusammenhalt in den USA und in der ganzen Welt gespielt habe – eine Anspielung Kögels auf die irritierende Rolle des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump. Auch Obamas „unerschütterliche Integrität“ und sein leidenschaftlicher Einsatz der öffentlichen Rede, die um Vertrauen und Kooperation wirbt, gehörten zu einer besonderen Art von „beispielhafter Führungsstärke, die schon jetzt schmerzlich vermisst wird“, so die Jury in ihrer Begründung: „Dabei würden solche Werte und Tugenden in der Welt dringender gebraucht denn je.“

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