Financial Times-Mutter Nikkei und Investmentfonds Inkef Capital steigen bei Journalismus-Shop Blendle ein

Können sich über eine Geldspritze freuen: Blendle Gründer Marten Blankesteijn (l.) und Alexander Klöpping
Können sich über eine Geldspritze freuen: Blendle Gründer Marten Blankesteijn (l.) und Alexander Klöpping

Die New York Times und Axel Springer haben bereits in den Journalismus-Shop investiert. Nun steigen auch die Financial Times-Mutter Nikkei aus Japan und der niederländische Investmentfonds Inkef Capital bei Blendle ein. Die jeweilige Höhe der Beteiligung ist nicht bekannt, soll aber in beiden Fällen als eine Investition in Qualitätsjournalismus verstanden werden.

Anzeige

„Die Partnerschaft zwischen Nikkei und der Financial Times ist eine der aufregendsten Initiativen im Publishing weltweit“, sagt Blendle-Gründer Alexander Klöpping in einer Mitteilung. „Die New York Times und Axel Springer sind bereits Shareholder bei Blendle, es macht mich sehr stolz, dass nun ein dritter innovativer Publisher sowie der Tech-Investor Inkef Capital hinter uns stehen.“ Über die Investitionssummen der beiden neuen Shareholder des Journalismus-Shops aus den Niederlanden ist nichts bekannt.

„In den vergangenen Jahren hat Blendle gezeigt, dass Innovation und nur wenige Ressourcen die Medienwelt auf den Kopf stellen können. (…) Was Spotify für die Musik und Netflix für den Film, das ist Blendle für den Journalismus.“, so Robert Jan Galema, Managing Director bei Inkef, über die Beweggründe der Investition. Für die japanische Nikkei-Gruppe, die 2015 das britische Wirtschaftsblatt Financial Times für knapp 1,3 Milliarden US-Dollar gekauft hat, zeige das Investment „den Wert von Qualitätsjournalismus“ und „dass guter Journalismus auch ein gutes Geschäft“ sein kann. „Die turbulenten politischen Ereignisse des vergangen Jahres haben gezeigt, dass vertrauenswürdige Nachrichten einen echten Wert haben und wir sind glücklich, dass wir Blendle unterstützen, die diesen Glauben teilen“, so Jon Slade, Chief Commercial Officer der Financial Times.

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Gut wäre es, wenn Blendle nun endlich seine zahlreichen technischen Probleme in den Griff bekommen würde:

    Seit Wochen kann man Artikel nicht mehr ausdrucken, was gerade mit Blick auf lange Stücke störend ist und dazu führt, dass ich keine Beiträge mehr kaufe.

    Ferner funktioniert ebenfalls seit Wochen die Voransicht auf Smartphones nicht mehr, sodass man nie weiß, wovon ein Beitrag überhaupt handelt.

    Beim Support dauert es inzwischen mehrere Tage, bis man eine Antwort auf Fragen erhält.

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige