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Donald Trump erklärt seine Twitter-Nutzung: „Bei Hunderten von Tweets leistet man sich schon mal einen Patzer“

Exzessiver Twitter-Nutzer: US-Präsident Donald Trump
Exzessiver Twitter-Nutzer: US-Präsident Donald Trump

Es war zuletzt etwas stiller um den neuen US-Präsidenten geworden: Spätestens seit der gescheiterten Gesundheitsreform befindet sich Donald Trump in der Defensive. Der Auftakt seiner Präsidentschaft ist chaotisch, was nicht zuletzt auch an immer wieder kontroversen Tweets liegt. Im Interview mit der Financial Times erklärt Donald Trump nun seine Twitter-Nutzung: Er bereue nichts, beteuerte der neue US-Präsident, schließlich könne bei Hunderten von Tweets schon mal ein Patzer passieren...

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Donald Trump und Twitter: Es ist eine lange, eigenartige Geschichte. „Es ist wie ein Seismograf. Ein Echtzeit-Seismograph für die inneren Vorgänge in Trumps Kopf, und das ist faszinierend“, beschrieb zuletzt etwa CNN-Starmoderator Anderson Cooper Donald Trumps exzessive Nutzung des 140-Zeichen-Dienstes, die den Multi-Milliardär wohl maßgeblich ins Weiße Haus befördert hat.

Das sieht Trump selbst genauso: „Ohne die Tweets wäre ich nicht hier“, erklärte der 70-Jährige in einem Interview mit der Financial Times gestern seinen Weg ins Weiße Haus.

Der neue US-Präsident zeigte gegenüber der britischen Wirtschaftszeitung keine Form von Reue wegen seiner Twitter-Tiraden, die sich häufig gegen die US-Medien und zuletzt mit Abhörvorwürfen sogar gegen seinen Amtsvorgänger Barack Obama richten.

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„Ich bedauere gar nichts, weil man nichts dagegen tun kann“, erklärte Trump in seiner ganz eigenen Logik. „Wissen Sie, wenn man Hunderte von Tweets postet und sich dann mal einen Patzer leistet, ist das nicht so schlimm“, so Trump weiter.

Donald Trump beharrte weiter darauf, mit seinen Tweets zu den Abhörvorwurfen wie auch zum Brexit richtig gelegen zu haben. Gleichzeitig ließ Trump nicht erkennen, etwas in einer Social Media-Strategie ändern zu wollen.

„Ich habe auf Facebook, Twitter und Instagram zusammen über 100 Millionen Follower. Über 100 Millionen. So bin ich auf die Fake News-Medien nicht angewiesen“, erneuerte der US-Präsident seine Medienschelte.

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