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ProSiebens Völkerball floppt, „DSDS“ schwach wie nie, „Ostfriesenkiller“ mit grandioser Premiere

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Die Ermittler Weller (Christian Erdmann, l.), Rupert (Barnaby Metschurat, M.) und Ann Kathrin Klaasen (Christiane Paul, r.) im ZDF-Krimi "Ostfriesenkiller"

Nach den guten Zahlen der ersten "Völkerball-Meisterschaft" im vergangenen Jahr lief es für die Neuauflage nun miserabel. Nur 990.000 sahen insgesamt zu, bei den 14- bis 49-Jährigen gab es enttäuschende 9,1%. Top bei Jung und Alt war hingegen der neue ZDF-Krimi "Ostfriesenkiller": Mit 7,58 Mio. Gesamt-Zuschauern erzielte er 25,2%. Ebenfalls grandios: die Bundesliga bei Sky am Nachmittag.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Samstag wissen müssen:

1. ProSiebens „Völkerball-Meisterschaft“ – War’s das?

Vor einem Jahr sah es noch gut aus: 1,78 Mio. Leute sahen die erste „große ProSieben Völkerball-Meisterschaft“, bei den 14- bis 49-Jährigen gab es mit 1,23 Mio. Sehern starke 14,9%. Eine Fortsetzung war also die logische Konsequenz. Doch diese Fortsetzung interessierte in diesem Jahr deutlich weniger Menschen. Aus 1,78 Mio. wurden nur noch 990.000, aus 1,23 Mio. 14- bis 49-Jährigen ganze 690.000. Der Marktanteil schrumpfte im jungen Publikum aus den tollen 14,9% auf miserable 9,1% zusammen. Eine weitere Fortsetzung im Jahr 2018 dürfte damit in weite Ferne gerückt sein.

2. „Ostfriesenkiller“ und „Verstehen Sie Spaß?“ dominieren den Abend bei Jung und Alt

Die Nummer 1 und 2 der Samstags-Prime-Time hießen ZDF und Das Erste. Sowohl im Gesamtpublikum, als auch bei den 14- bis 49-Jährigen landeten die beiden Sender vor sämtlichen privaten Kanälen. Insgesamt gewann der neue ZDF-Krimi „Ostfriesenkiller“ mit Christiane Paul den Tag: 7,58 Mio. Leute schalteten die Premiere ein – herausragende 25,2%. „Verstehen Sie Spaß?“ erreichte mit 5,47 Mio. Sehern ebenfalls grandiose 19,7%. Das sind für die Show die besten Zahlen seit einem „Das Beste aus 30 Jahren“-Special im August 2010. Bei den 14- bis 49-Jährigen gewann sie mit 1,39 Mio. und 15,8% sogar die Prime Time – gemeinsam mit „Ostfriesenkiller“ (1,39 Mio. / 15,4%). Womöglich hat der angekündigte „Tatort“-Spaß viele Zuschauer neugierig gemacht

3. „DSDS“ fällt auf historischen Minusrekord

Zu den Verlierern des Abends gehört eindeutig RTL. 1,24 Mio. 14- bis 49-Jährige wollten dort ab 20.15 Uhr „Deutschland sucht den Superstar“ sehen. Damit musste sich die Casting-Show nicht nur dem Ersten und dem ZDF geschlagen geben, es reichte mit 13,8% sogar nur für den schlechtesten „DSDS“-Marktanteil der gesamten Historie. Bislang lag der Tiefstwert bei 15,2%, aufgestellt vor gut einem Jahr. Auch die 1,24 Mio. sind ein neuer Tiefstwert, ebenso die Zuschauerzahl (2,77 Mio.) und der Marktanteil (9,5%) im Gesamtpublikum. Der Boxkampf im Anschluss überzeugte wenigstens im Gesamtpublikum: Marco Hucks Niederlage sahen 970.000 14- bis 49-Jährige (13,2%), aber 3,17 Mio. ab 3-Jährige (16,2%). Sat.1 erreichte mit den „Pinguinen von Madagascar“ unterdessen 750.000 14- bis 49-Jährige und 8,4%.

4. RTL II überzeugt mit „Game of Thrones“-Staffel-Finale – aber erst ab 22.25 Uhr so richtig

Bei den drei Sendern der zweiten Privat-TV-Liga tat sich vor allem RTL II hervor: Dort liefen ab 20.15 Uhr die letzten vier Folgen der sechsten „Game of Thrones“-Staffel. Um 20.15 Uhr und 21.15 Uhr gab es mit 490.000 und 560.000 14- bis 49-Jährigen schonmal ordentliche bis gute 5,7% und 6,0%. Ab 22.25 Uhr sahen dann sogar 660.00 und 580.000 junge Menschen zu, die Marktanteile wuchsen auf herausragende 8,1% und 10,3%. Vox kam mit seinem 4-Stünder „25 Jahre Echo“ auf allenfalls mittelmäßige 6,1%, kabel eins blieb mit dreimal „Hawaii Five-O“ bei 3,8% bis 4,2% hängen.

5. Sky holt – auch dank des Revierderbys – eine neuen Bundesliga-Saisonrekord

Extrem erfolgreich war am Nachmittag Sky: 1,61 Mio. Fans schalteten um 15.30 Uhr die Bundesliga ein – grandiose 14,7%. Keine andere Bundesliga-Übertragung erreichte in der bisherigen Saison 2016/17 so viele Fans. Bei den 14- bis 49-Jährigen entsprachen 860.000 Zuschauer sogar einem unglaublichen Marktanteil von 24,7% und einem Top-Ten-Platz in den Tages-Charts – u.a. vor der „Völkerball-Meisterschaft“ und dem Sat.1-Film. Ein entscheidender Faktor für den Erfolg war das Revierderby zwischen Schalke und Dortmund. Neben der Konferenz (570.000 der 1,61 Mio.) war es mit 420.000 Sehern die beliebteste Option des Nachmittags.

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