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Tech-Establishment in der Hosentasche: Trump tauscht altes Android-Phone gegen ein iPhone

Motto: Was interessiert mich mein Twitter-Geschwätz von gestern. Trotz früherer Boykott-Drohungen hat Donald Trump jetzt ein iPhone
Motto: Was interessiert mich mein Twitter-Geschwätz von gestern. Trotz früherer Boykott-Drohungen hat Donald Trump jetzt ein iPhone

Und wieder kann sich Donald Trump nicht gegen das Establishment durchsetzen. Zu Beginn seiner Amtszeit hatte sich der US-Präsident noch geweigert, sein altes Samsung Android-Smartphone, mit dem er seine berüchtigten Twitter-Attacken aussendete, gegen ein sicheres Modell einzutauschen. Der Secret Service sah im dem Alt-Gerät ein Sicherheitsrisiko. Jetzt knickte Trump ein und nutzt ausgerechnet ein iPhone. Dabei hatte er schon mal zum Boykott von Apple aufgerufen.

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Den Geräte-Wechsel machte der Social-Media-Chef des Weißen Hauses, Dan Scavino Jr. via Twitter publik. Offenbar tauschte Trump bereits vor Wochen die Mobil-Telefone.

Wie Theverge anschaulich beschreibt, verstieß das alte – ehemals private – Telefon zudem auch noch gegen Dokumentationsregeln, die den gewählten Volksvertretern in den USA auferlegt sind. So war es bei dem antiquarischen Android-Samsung nicht richtig möglich, alle elektronischen Aktionen des Präsidenten zu archivieren.

Offiziell hieß es immer, dass Trump sein altes Smartphone gar nicht mehr nutzen würden. Fotos von seinen Wochenend-Trip nach Florida zeigten ihn jedoch, wie er hektisch mit dem angeblich ausrangierten Phone telefonierte, nachdem die Nachricht eines nord-koreanischen Raketentestes die Runde machte.

Nach dem ganzen Ärger, folgte nun doch der Umstieg – ausgerechnet zu einem iPhone. Apple und Trump? War da nicht was? Genau! Während seines Wahlkampfes rief er vehement zu einem Boykott des iKonzerns auf.

Übrigens: Auch Obama tat sich schwer mit der Umstellung auf ein umständliches und schweres Hochsicherheits-Handy. Die Lösung damals: Er bekam ein radikal entkerntes Zweitgerät als „Play Phone“. Trump reicht möglicherweise ein Gerät mit einer einzigen Funktion: der Twitter-App.

 

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