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Geldgeber von Bord und Drehbuch-Probleme: RTL-Eventfilm zum Unglück der „Costa Concordia“ ist geplatzt

Die Produktion des RTL-Eventfilms zum Unglück der „Costa Concordia“ ist abgesagt
Die Produktion des RTL-Eventfilms zum Unglück der "Costa Concordia" ist abgesagt

Die internationale Eventfilm-Produktion zum Unglück der "Costa Concordia" ist abgesagt. Das bestätigte ein RTL-Sprecher auf Nachfrage von MEEDIA. Grund sei der Absprung eines Finanziers und eine "sehr langwierige Buchentwicklung" gewesen. Der Film um das 2012 vor der italienischen Küste gestrandete Kreuzfahrtschiff war für die Programmsaison 2016/2017 geplant.

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Gemeinsam mit dem US-Kabelsender Lifetime und der deutschen Produktionsfirma Betafilm wollte RTL das Unglück des Kreuzfahrtschiffs „Costa Concordia“, das 2012 vor der italienischen Küste gestrandet ist, verfilmen. Bei der Havarie waren 32 Menschen ums Leben gekommen. Mit Roger Spottiswoode (u.a. „James Bond 007 – Der Morgen stirbt nie“) hatte man bereits einen namhaften Hollywood-Regisseuren für gewonnen.

„Das Projekt ist abgesagt“, heißt es nun vom Kölner Sender auf Nachfrage von MEEDIA, „weil auf der Zielgeraden einer der internationalen Partner wegen inhaltlicher Neuausrichtung seiner Entwicklungsstrategie aus der Finanzierung ausgestiegen ist. Das Projekt hätte man daher nicht mit der „gewünschten Production Value umsetzen können“.

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Doch nicht nur der Ausstieg eines Finanziers habe das Ende der Produktion besiegelt. „Die für solche Event-Produktionen nicht unübliche, aber dennoch sehr langwierige Buchentwicklung hat unsere Entscheidung am Ende noch unterstützt“, so ein RTL-Sprecher gegenüber MEEDIA.

Der Eventfilm mit begleitender Dokumentation war ursprünglich für die Programmsaison 2016/2017 geplant. Gedreht werden sollte auf englisch, um die Vermarktungschancen des Films zu erhöhen.

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