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Obamas Chef-Fotograf zeigt mit einem Foto zum Merkel-Besuch, wie sehr sich das Weiße Haus verändert hat

Angela Merkel bei ihrem ersten Zusammentreffen mit Barack Obama / Screenshot: @petesouza / Instagram
Angela Merkel bei ihrem ersten Zusammentreffen mit Barack Obama / Screenshot: @petesouza / Instagram

Es liegen Welten zwischen Donald Trump und Barack Obama: Das hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag bei ihrem Antrittsbesuch beim neuen US-Präsidenten erfahren müssen. Nachdem das Foto des von Donald Trump verweigerten Handschlags um die Welt ging, erinnerte Barack Obamas früherer Chef-Fotograf, Pete Souza, einmal mehr auf Instagram daran, wie anders sich die Dinge im Weißen Haus seinerzeit entwickelten.

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Pete Souza bleibt Donald Trumps härtester Kritiker mit bloßen Bildern. Seit dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten führt Souza ein Instagram-Konto, das der frühere Chef-Fotograf von Barack Obama mit ganz besonderen Erinnerungen an die Zeit im Weißen Haus zwischen 2009 und 2017 bestückt.

Die Bilder sprechen buchstäblich für sich selbst: Souza kommentiert das politische Geschehen der Trump-Adminstration, indem er aktuellen Entwicklungen unter dem neuen US-Präsidenten Bilder aus den Obama-Jahren gegenüberstellt, die bereits 1,1 Millionen Follower faszinieren.

So auch am Wochenende. Kaum saß Angela Merkel nach ihrem denkwürdigen Antrittsbesuch bei Donald Trump wieder in der Maschine Richtung Berlin, erinnerte Souza daran, wie Trumps Vorgänger Angela Merkel empfangen hatte. So saßen sich Trump und Merkel schweigend am Freitag Fotografen gegenüber:

Und so hatte Obama die deutsche Bundeskanzlerin acht Jahre zuvor beim Empfang geherzt:

First time meeting Angela Merkel in 2009

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Und so zwei Jahre später beim G20-Gipfel:

By request: President Obama with German Chancellor Angela Merkel at the G20 Summit in 2011.

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In den vergangenen Wochen hat Souza mit seinen pointierten Posts immer wieder das politische Geschehen kommentiert. „Bin froh, dass er nur die Fakten von seinem Smartphone getwittert hat“, bemerkte Souza an Anspielung auf Trumps Twitter-Obsession zum Thema Fake News.

Glad he only tweeted out facts with his device.

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Auch ein bearbeitetes Foto postet Souza schon mal, wenn es passt – etwa zu den Abhörvorwürfen der Trump-Administration in Richtung von Barack Obama:

Someone has been photoshopping one of my photos. For the record, it wasn’t me.

Ein Beitrag geteilt von Pete Souza (@petesouza) am

Und auch die Modifikationen der US-Gesundheitsreform („Obamacare“), durch die 15 Millionen US-Bürger künftig ihren Versicherungsschutz verlieren könnten, blieben von Souza nicht unkommentiert.

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