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Nach Skandalvideo von Snoop Dogg: Donald Trump zettelt Twitter-Beef mit dem Rapper an

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Ronald Klump: Bedrohter Clown © Youtube / PrankvsPrank

Die Ähnlichkeiten sind frappierend : Die Haare, der überlange rote Schlips, der dunkelblaue Anzug: Ein Doppelgänger von Donald Trump geistert durch das neue Video von Snoop Dogg, wenn auch als Horror-Clown namens Ronald Klump. Dann passiert es: Der Gangsta-Rapper macht seinem Namen alle Ehre – und erhebt eine Pistole. Dass der US-Präsident das Skandalvideo nicht unkommentiert lassen würde, lag nahe. Nun beschwerte sich Donald Trump via Twitter und bringt eine Gefängnisstrafe ins Spiel – die Reaktionen folgen prompt.

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Damit war zu rechnen: Seit nunmehr sieben Wochen provoziert Donald Trump als US-Präsident, nun schlägt die Popkultur zurück. Gangsta Rapper Snoop Dogg überzog den streitbaren US-Präsidenten mit einem Video zur neuen Single „Bad, Bad, not good“ mit einer bitterbösen Persiflage.

Trump wird darin als Präsident Ronald Klumb parodiert, der als Clown auftritt.  Zunächst wird der Präsidentclown Klump nach allen denkbaren Mustern durch den Kakao gezogen – bei der Pressekonferenz, in seiner Mimik, im Aussehen mit dem überlangen Schlips. Doch dann folgt der Schocker-Moment: die Präsidentenlimousine gerät in den Hinterhalt des Gangsta Rappers und seine Homies bedrohen Ronald Klump plötzlich.

So steht der mächtigste Mann der Welt plötzlich mit erhobenen Händen da: Snoop richtet eine Pistole auf ihn und drückt tatsächlich ab. Entwarnung: Es war nur eine Spielzeugpistole, die die „Bang“-Flagge auslöst. Danach wird der Präsident eine Handschelle weiter von Snoop Doggs Gang beim Jointrauchen gedemütigt.

Die jahrhundertealte Frage, was Satire darf (nach Meinung des deutschen Schriftstellers Kurt Tucholsky bekanntlich „alles“), hat wenig überraschend auch schnell die US-Politik beschäftigt.Trumps parteiinterner Rivale bei den US-Vorwahlen, Ted Cruz, attestierte dem Video etwa „schlechten Geschmack“.

„Wir haben in diesem Land eine sehr traurige Geschichte von versuchten und erfolgreichen Attentaten, und es ist von Musikern und Künstlern unverantwortlich, zum Mord des Präsidenten zu ermutigen“, erklärte Cruz weiter.

Einen Tag später meldete sich schließlich auch der richtige Präsident zu Wort – in bekannter Manier via Twitter.

„Könnt Ihr euch den Aufschrei vorstellen, wenn Snoop Dogg, dessen Karriere und alles andere auch gescheitert ist, die Kanone auf Präsident Obama gerichtet und abgefeuert hätte? Gefängnisstrafe!“ twitterte Trump.

In den sozialen Medien konnte Trump mit seinem Vergleich indes nicht punkten. Die Reaktionen auf Twitter richteten sich überwiegend gegen den US-Präsidenten:

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