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Die MedienWG: BurdaForward lockt mit Wohngemeinschaften neue Mitarbeiter nach München

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Mit speziellen Wohngemeinschaften will BurdaForward neuen Mitarbeitern den Umzug nach München erleichtern. Weil das Angebot an erschwinglichen Wohnungen in der Stadt so klein ist, können neue Angestellte für sechs Monate fast kostenlos in der firmeneigenen WG unterkommen. Das Modell könnte anderen Medienhäusern als Vorbild dienen.

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In München der Wohnungsmarkt traditionell schwierig bis katastrophal für Wohnungssuchende. Die durchschnittliche Kaltmiete in der Stadt schwankt zwischen 12 und knapp 20 Euro pro Quadratmeter. Kein Wunder, dass sich viele Menschen schwer tun, eine erschwingliche Wohnung in der Stadt zu finden. Auch für viele Arbeitgeber ist das ein Problem. Wenn Bewerber keine Unterkunft finden, wird auch aus dem Job nichts. Burda will sich diesem Problem nun widmen und stellt neuen Mitarbeitern für sechs Monate eine Wohngemeinschaft zur Verfügung. Zahlen müssen die Angestellten dabei nur eine „sehr geringe Umlage“.

„Die BurdaForward-WG ist unsere Antwort auf den Wohnungsmangel“, sagt Oliver Eckert, Chef von BurdaForward. „Unsere neuen Mitarbeiter haben so ausreichend Zeit, eine bezahlbare und schöne Wohnung zu finden.“

Mit der WG in der Isarvorstadt will der Medienkonzern neue Mitarbeiter nach München locken. Die Form der Wohngemeinschaft wurde dabei bewusst gewählt: Sie soll den Austausch zwischen den Kollegen aus verschiedenen Bereichen von Anfang an fördern. Denn die WG steht grundsätzlich jedem neuen BurdaForward-Mitarbeiter offen – egal welcher Marke und welcher Position er angehört. Zu BurdaForward zählen neben Focus Online, der Huffington Post und Chip auch NetMoms, Finanzen100 und The Weather Channel.

Das Wohnprojekt im Herzen der Landeshauptstadt könnte anderen Verlagen als Vorbild dienen. Schließlich sind nicht nur in München die Mieten teuer und die Wohnungen knapp – auch Köln, Hamburg oder Berlin haben mit diesem Problem zu kämpfen. Für Medienunternehmen sind vorläufig gestellte Unterkünfte eine gute Möglichkeit, um neue Mitarbeiter zu locken und ihnen den Einstieg zu erleichtern.

Axel Springer geht in Berlin einen anderen Weg. Neuen Mitarbeitern, insbesondere Fach- und Führungskräften, die den Wohnort wechseln, bietet der Medienkonzern Unterstützung bei der Wohnungsvermittlung an, teilte eine Pressesprecherin auf Anfrage mit. Zudem beteiligt sich der Verlag in Einzelfällen an den Umzugskosten. Bei der RTL Gruppe hingegen gibt es keine (vorläufigen) Unterkünfte für neue Mitarbeiter, so ein Sprecher.

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