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Spiegel holt mit umstrittenem „America First“-Cover besten Kiosk-Verkauf seit zwölf Wochen

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Das Titelbild mit Donald Trump, der der Freiheitsstatue den Kopf abgeschnitten hat, sorgte international für Aufsehen. Dem Spiegel bescherte es zudem den besten Einzelverkauf seit November. 243.930 griffen im Einzelhandel zu - über 30.000 mehr als im aktuellen 3-Monats-Durchschnitt. Focus und stern blieben mit ihren Ausgaben 6/2017 hingegen unter dem Soll.

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Für den Spiegel sind war das Heft 6/2017 damit das dritte in Folge, das über dem aktuellen Normalniveau landete. Nach 217.934 und 222.394 Einzelverkäufen gab es diesmal also sogar 243.930. Besser lief es zuletzt für Ausgabe 46/2016, das ebenfalls eine Trump-Illustration auf dem Titel hatte: „Das Ende der Welt (wie wir sie kennen)“ kauften damals sogar 261.496 Menschen in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen, etc. Zum Vergleich: Der 12-Monats-Durchschnitt des Magazins liegt im Einzelverkauf derzeit bei 216.200 Exemplaren, der 3-Monats-Durchschnitt bei 213.000. Im Gesamtverlauf, also inklusive Abos, Bordexemplaren, Lesezirkeln und sonstigen Verkäufen kam „America First“ auf 817.533 Abnehmer, darunter 60.773 ePaper-Käufer.

Der stern verzichtete unterdessen auf ein hartes Titelthema, machte stattdessen mit einem grimmigen Kleinkind und der Zeile „Schluss mit lustig! – Beziehungsfalle Kind“ auf. Interessiert hat das im Einzelhandel nur 165.500 Käufer, ein klar unterdurchschnittliches Ergebnis angesichts eines 12-Monats-Normalniveaus von 182.200 und eines 3-Monats-Normalniveaus von 178.500. Insgesamt wechselte die Ausgabe 593.211 mal den Besitzer, 20.356 mal davon als ePaper.

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Ebenfalls unter dem eigenen Soll landete der Focus, der mal wieder ein Gesundheitsthema auf den Titel hob: „So bleibt ihre Lunge gesund“ landete bei 61.155 Einzelverkäufen und damit ebenfalls unter dem 12-Monats-Durchschnitt von 65.600 und dem 3-Monats-Durchschnitt von 64.700 Exemplaren. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Der lag bei 453.525, inklusive 29.341 ePaper.

Mit unserem Cover-Check-Tool können Sie jederzeit sehr flexibel die vergangenen und aktuellen Einzelverkäufe von Spiegel, stern und Focus analysieren.

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Alle Kommentare

  1. Glueckwunsch an den Spiegel!
    Und wie viele Abonnement-Kuendigungen gab es wegen des Titelbildes?
    So oder so, um nochmals eine Steigerung der (verkauften) Auflage zu erzielen, muss der Spiegel dann leider auch in Wort- und v.a. Bildwahl noch viel drastischer werden.
    The Sky is the limit!

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