Starkes Comeback für die „Letzte Spur Berlin“, RTL II triumphiert mit „Zurück in die Zukunft“

Letzte_Spur_Berlin.jpg
ZDF-Serie "Letzte Spur Berlin" mit Jasmin Tabatabai

Der TV-Sender Nummer 1 hieß am Freitagabend ZDF. Mit den Krimis "Der Alte" und "Letzte Spur Berlin", sowie später der "heute-show" gewann der Sender deutlich gegen seine Konkurrenz. "Letzte Spur Berlin" kehrte dabei mit 4,82 Mio. Sehern zurück - eine der besten Zahlen für die Serie. Im jungen Publikum gewann "GZSZ" vor "5 gegen Jauch", tolle Zahlen gab es auch für "Zurück in die Zukunft" bei RTL II.

Anzeige

Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. ZDF siegt souverän – Plätze 1 bis 4 gehen an die Mainzer

5,37 Mio. Krimifreunde sahen am Freitagabend „Der Alte“ – ein stolzer Marktanteil von 17,0%. „Letzte Spur Berlin“ kam im Anschluss mit 4,82 Mio. Sehern auf 15,6%. Nach dem „heute-journal“ (3,80 Mio. / 13,7%) kletterte auch die „heute-show“ noch einmal über die 4-Mio.-Marke – auf 4,37 Mio. Zuschauer und herausragende 17,9% – der beste Marktanteil des bisherigen Jahres für die Sendung. Auf Platz 4 komplettiert die 19-Uhr-„heute“-Ausgabe den ZDF-Triumph: 4,22 Mio. Neugierige bescherten den Nachrichten 17,8%. „Das Literarische Quartett“ knackte mit Neuzugang Thea Dorn erstmals seit dem Comeback im Oktober 2015 wieder die Mio.-Marke: 1,04 Mio. Literatur-Interessierte bescherten der Runde immerhin 5,7%. Im jungen Publikum gab es mit 390.000 14- bis 49-Jährigen (5,8%) sogar die beste Zuschauerzahl seit Ende der 1990er-Jahre.

2. ARD-Komödie Best of the Rest – vor „5 gegen Jauch“

Die Ränge 5 und 6 der Tages-Charts gehen an Das Erste. Die 20-Uhr-„Tagesschau“ verfolgten dort 4,04 Mio. Leute (13,6%) – das einzige Nicht-ZDF-Programm, das am Freitag mehr als 4 Mio. Leute erreichte. Die Dorfkomödie „Zwei Bauern und kein Land“ schalteten im Anschluss 3,95 Mio. ein – solide 12,5%. Damit landete sie knapp vor dem stärksten Programm der Privatsender, RTLs „5 gegen Jauch“ mit 3,85 Mio. Sehern und 13,0%.

3. „5 gegen Jauch“ besiegt im jungen Publikum starken ProSieben-Film und blasse Sat.1-Shows

Bei den 14- bis 49-Jährigen erreichte RTL die beiden ersten Plätze. „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ gewann den Freitag mit 1,66 Mio. jungen Zuschauern und 20,1%. „5 gegen Jauch“ hatte in der Prime Time die Nase vorn, landete mit 1,35 Mio. und 13,8% in etwa auf dem Niveau der vorigen Ausgaben. Klar über dem Sender-Soll kam ProSieben ins Ziel: 1,34 Mio. 14- bis 49-Jährige bescherten dem Film „Disturbia“ starke 13,0%. Dahinter reihen sich diverse ZDF-Programme ein, am stärksten war die „heute-show“ mit 1,28 Mio. und 15,0%. Sat.1 blieb mit seinen Freitags-Shows erneut unter dem Soll hängen: „So tickt der Mensch“ sahen 770.000 (7,7%), „Mindmagic“ 670.000 (7,0%).

4. RTL II springt mit „Zurück in die Zukunft“ in die Top Ten

Das stärkste Programm der zweiten Privat-TV-Liga hieß am Freitag ganz eindeutig „Zurück in die Zukunft“. 880.000 14- bis 49-Jährige bescherten der wiederholten Wiederholung des Klassikers einen tollen Marktanteil von 8,9% und Platz 7 der Freitags-Tabelle. Vox kam mit „Law & Order: SVU“ um 20.15 Uhr hingegen nur auf 4,5%, um 21.15 Uhr und 22.10 Uhr auf 5,0% und erst nach 23 Uhr auf solide 6,6%, bei kabel eins blieb der komplette Serien-Abend mit „Detective Laura Diamond“ und dreimal „Castle“ unter der 5%-Marke.

5. Super RTL besiegt mit „Jagdfieber“ kabel eins, der mdr punktet mit Schlagern

Abseits der großen acht Sender lief es im jungen Publikum für Super RTL super. 430.000 14- bis 49-Jährige sahen dort ab 20.15 Uhr den Animationsfilm „Jagdfieber“ – ein toller Marktanteil von 4,3%. Zum Vergleich: Normal sind für Super RTL 2,1%, also etwa die Hälfte. Ebenfalls das Doppelte seines Normalniveaus erreichte in der Prime Time ProSieben Maxx: „Two and a half Men“ erzielte dort zwischen 20.40 Uhr und 22.05 Uhr mit drei Folgen 2,1% bis 2,3%, die Wrestling-Show „SmackDown“ danach 2,4%. Im Gesamtpublikum knackte am Abend das mdr Fernsehen die Mio.-Marke: 1,02 Mio. (3,2%) sahen „Meine Schlagerwelt“.

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. „Der Alte“ wird mehr und mehr zum GÄÄÄÄÄHNkrimi. Früher nannten sich solche Sendungen jedenfalls Krimi. Wie die heute genannt werden weiss ich nicht. Die Darsteller sind ebenfalls zum Gäähnen. Kann Kriminalhauptkommissar Richard Voss auch mal lächeln?

    Nachdem der Ur-Kriminalhauptkommissar Erwin Köster in Pension geschickt worden war hätte diese Krimiserie ebenfalls in Pension geschickt werden sollen. Wenigstens ist die wandelnde „Leiche“ Michael Andes (Kriminalhauptkommissar Gerd Heymann) nicht mehr dabei. Hat der in irgend einer Folge jemals die Gesichtszüge verzogen?

    Jetzt wurde das Ermittlerteam um IT-Spezialist und Asperger-Autist Lennard „Lenny“ Wandmann verstärkt. Damit ist „Der Alte“ mehr oder weniger nur noch ein Abklatsch von „Soko Stuttgart“, einer hoffentlich kostengünstigeren (?) sogenannten Vorabendkrimiserie, dort sitzt ebenfalls ein quasi Halb-Asperger bzw. Halb-Autist (Kriminalkommissar Rico Sander).

    Warum wird überhaupt immer nur im „echten“ deutschen Milieu der gehobenen Mittelschicht bzw. Oberschicht ermittelt? Das entspricht nicht mehr der Realität. In den 80iger Jahren ging es wenigsten mal zum Italiener ins Gastarbeiterheim (!!).

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige