Im Alter von 52 Jahren: SZ-Literaturchef Christopher Schmidt überraschend gestorben

Die Süddeutsche Zeitung trauert um ihren Literatur-Chef Christopher Schmidt
Die Süddeutsche Zeitung trauert um ihren Literatur-Chef Christopher Schmidt

Die Süddeutsche Zeitung trauert um ihren langjährigen Chef der Literaturseite, Christopher Schmidt. Wie die Zeitung in einem Nachruf bekannt gegeben hat, ist der Journalist in der Nacht zu Mittwoch überraschend gestorben. Die genauen Hintergründe sind unklar. Schmidt, der über Jahre hinweg zur wichtigen Stimme im Feuilleton geworden ist, wurde nur 52 Jahre alt.

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„Sechzehn Jahre lang war Christopher Schmidt eine der markantesten Stimmen des Feuilletons, eine prägende Stimme dieser Zeitung, ein präziser Analytiker feinster Schwingungen in der kulturellen Landschaft, anfangs als Theaterkritiker, später als Literaturchef“, schreibt die Süddeutsche Zeitung in einem persönlichen Nachruf auf ihren Kollegen, der neben seiner Frau auch zwei Kinder hinterlässt.

Schmidt war in der Kultur-Szene ein bekannter Journalist, gehörte mehreren Theater- und Literatur-Jurys an und gab sein Wissen an der Deutschen Journalistenschule weiter. Nach dem Studium der Philosophie und Germanistik war er zunächst als freier Journalist, unter anderem für die FAZ und die Zeit, tätig. Ins Feuilleton der Süddeutschen kam er 2001, wo er als Theaterkritiker begann und letztlich Literaturchef wurde. Seine letzte Kritik schrieb er über Andreas Kriegenburgs „Macbeth“ am Münchner Residenztheater.

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