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Apple Watch: IDC bescheinigt Apples Smartwatch das bislang beste Quartal

Uneingelöstes Versprechen: Apple CEO Tim Cook und die Apple Watch
Uneingelöstes Versprechen: Apple CEO Tim Cook und die Apple Watch

Tim Cook hat offenbar nicht zu viel versprochen: Der Marktforscher IDC hat der Apple Watch im vergangenen vierten Quartal die besten Verkaufsergebnisse seit dem Launch der Apple Smartwatch vor knapp zwei Jahren bescheinigt. 4,6 Millionen Exemplare haben die Marktforscher für den Verkaufszeitraum von Oktober bis Dezember ausgemacht – Apple selbst schweigt weiter eisern zu den Absätzen. Nach Wearable-Verkäufen muss Apple allerdings zwei Unternehmen den Vortritt lassen.

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Die Apple Watch sendet ein Lebenszeichen: „Unsere Daten zeigen, dass sich die Apple Watch großartig verkauft und auf einem guten Weg ist, eines der beliebtesten Weihnachtsgeschenke des Jahres zu werden“, hatte Apple-Chef Tim Cook im Dezember dem Nachrichtendienst Reuters verraten. „Wir erwarten, dass wir mit der Apple Watch auf Kurs für das beste Quartal bisher liegen“, hatte Cook erklärt.

Eine Bestätigung blieb aus, weil Apple eine detaillierte Aufstellung in der Bilanz vermeidet und die Verkäufe lieber unter „Andere Produkte“ versteckt – u.a. mit Accessoires wie Ladekabeln, (Beats-)Kopfhörern, der Set-Top-Box Apple TV oder  dem MP3-Klassiker iPod.

Nun hat der Marktforscher IDC selbst Erhebungen angestellt und ermittelt, dass im vierten Quartal 4,6 Millionen Apple Watches abgesetzt wurden – was den bisherigen (geschätzten) Verkaufsrekord von 4,1 Millionen Einheiten übertrifft. Den Anschub verdankt Apple maßgeblich der neu eingeführten zweiten Generation seiner Smartwatch.

Großes Apple Watch-Update erst 2018 erwartet

Die Apple Watch Series 2 wurde mit verbessertem Akku und einem GPS-Modul ausgeliefert – und ist zudem wasserdicht bis 50 Meter Tiefe. Bahnbrechende Veränderungen wie ein eigener Mobilchip, der die Apple Watch vom iPhone unabhängig machen würde, fehlen allerdings weiter – und wohl auch noch in der nächsten Generation. KGI Securities-Analyst Ming Chi Kuo hatte bereits im vergangenen Sommer vorhergesagt, dass mit einem größeren Redesign erst 2018 zu rechnen sei.

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Apples verstärkter Versuch, seine Smartwatch zu einem Fitness-Gadget umzupositionieren, der etwa in der Kooperation mit Nike in der Sport-Edition Apple Watch Nike+ seinen Ausdruck findet, wird allerdings aus dem Reich der  Mitte mit Billigangeboten gekontert.

Xiaomi zieht an, Fitbit geht die Puste aus

Während Apple im vierten Quartal ein Plus von  13 Prozent verbuchen konnte, legte der chinesische Hardwarehersteller Xiaomi um explosive 96 Prozent auf 5,2 Millionen Wearables zu. Seinen Fitnesstracker Mi Band bietet Xiaomi etwa schon ab 15 Dollar an.

Spitzenreiter unter den Wearables bleibt weiter Branchenpionier Fitbit, der allerdings mit einem Minus von 23 Prozent auf 6,5 Millionen verkaufte Einheiten Marktanteile verliert. Zu Weihnachten verbuchte der angeschlagene Anbieter von Aktivitätstrackern einen Umsatzeinbruch und dreistelligen Millionen-Verlust – wohl nicht zuletzt wegen der Stärke der Apple Watch.

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