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Washington Post unbegrenzt gratis lesen? Kanzleramtschef Altmaier wundert sich, dass Qualitätsjournalismus online etwas kosten soll

Kanzleramtschef Peter Altmaier würde gerne gratis die Washington Post lesen
Kanzleramtschef Peter Altmaier würde gerne gratis die Washington Post lesen

Kanzleramt-Chef Peter Altmaier (CDU) ist offenbar ein Freund der Berichterstattung der Washington Post. Gerade wegen der sich überschlagenden Nachrichtenlage zu Donald Trump scheint Altmaier gerne die US-Zeitung im Internet anzusteuern. Dumm nur, dass die Washington Post eine Bezahlschranke als Metered Model implementiert hat, d.h. nach einer bestimmten Anzahl an Artikeln, wird man zum Zahlen aufgefordert. Altmaier beklagte sich darüber via Twitter.

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„Mir wird immer gesagt ‚Sie haben für diesen Monat keine gratis Artikel übrig‘ – das ist nicht der beste Weg, ihre Stories zu verkaufen! ;-)“ twitterte der Kanzleramtschef in Richtung Washington Post. Das ist eine erstaunliche Aussage für einen so hochrangigen Politiker, der eigentlich um die Probleme der Medien mit der Gratis-(Un)kultur im Digitalen wissen könnte. Der stellvertretende Auslandsressortleiter des Spiegel, Mathieu von Rohr, wies Altmaier dezent darauf hin, dass er ja ein Abo abschließen kann:

Altmaier twitterte zurück, dass er lieber eine Art Welt-Flatrate hätte:

Ob sich eine solche weltweite Flatrate für die einzelnen Zeitungen noch rechnen würde – mehr als fraglich. Der Wunsch des CDU-Politikers nach unbegrenzt kostenlosem Journalismus stieß ansonsten jedenfalls auf recht wenig Verständnis:

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