Mit vier Monaten Verspätung: ARD zeigt den Terror-„Tatort: Sturm“ aus Dortmund nun am Ostermontag

Wahrscheinlich der umstrittenste „Tatort“ dieser Saison: der „Tatort: Sturm“ aus Dortmund
Wahrscheinlich der umstrittenste "Tatort" dieser Saison: der "Tatort: Sturm" aus Dortmund

Am 1. Januar sollte der "Tatort: Sturm" ausgestrahlt werden – "wegen der thematischen Parallelen zum Terroranschlag in Berlin" (so die ARD) wichen die Ermittler aus Dortmund aber kurzfristig den Kollegen vom "Polizeiruf 110". Nun wurde ein Ersatztermin gefunden: Am 17. April, also am Ostermontag, wird der Terror-"Tatort" ausgestrahlt.

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Das bestätigte Gebhard Henke, WDR-Fernsehfilmchef und „Tatort“-Koordinator in der ARD, dem Tagesspiegel. Damit bestätigt sich die Spekulation, dass der „Tatort: Sturm“ den Sendeplatz für die ursprüngliche TV-Premiere des „Polizeiruf 110: Angst heiligt die Mittel“, der schließlich am Neujahrstag eingesprungen ist, übernimmt.

Ursprünglich sollte der neue Termin für den „Tatort: Sturm“, in dem es die Dortmunder Kommissare Faber (Jörg Hartmann) und Bönisch (Anna Schudt) mit einem flüchtigen Terroristen zu tun bekommen, der 29. Januar sein. Davon sah man allerdings „aus organisatorischen Gründen“ und abseits des Terroranschlags ab: Der kurzfristig auf den 1. Januar 2017 vorgezogene „Tatort: Söhne und Väter“ (SR) wurde schließlich doch an seinem ursprünglichen Sendetermin, dem 29. Januar 2017, gezeigt – der SR habe darum gebeten, an dem Termin festzuhalten, da der „Tatort: Söhne und Väter“ im Rahmen des Max-Öphuls-Filmfestivals (23. – 29. Januar) seine Premiere feiern sollte, so ein ARD-Sprecher gegenüber MEEDIA.

Nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche nahm Das Erste den „Tatort: Sturm“, der für den Neujahrstag geplant war, aus dem Programm. Es sei zwar „ein hochspannender“ Fall – „aber mit Rücksicht auf die Opfer, ihre Angehörigen, Betroffene und das Empfinden von Zuschauern wollen wir diesen ‚Tatort‘ nicht am Abend des ersten Tages im neuen Jahr, sondern mit größerem zeitlichen Abstand zeigen.“, so ARD-Programmdirektor Volker Herres.

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