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Viral-Coup: So kontert das Miniatur Wunderland Donald Trumps Mauerbau-Plan

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"Let the world be great again" © Miniatur Wunderland / Facebook

Keine zwei Wochen ist Donald Trumps Präsidentschaft erst alt – doch die Kontroversen halten die Welt täglich aufs Neue in Atem. Bis an die Elbe schlägt Trumps Ankündigung, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen zu wollen, hohe Wellen. Das Hamburger Museum Miniatur Wunderland hat nämlich öffentlichkeitswirksam auf das Dekret reagiert: Um das nachgebaute Mini-Las-Vegas wurde plötzlich auch eine Mauer mit dem Schriftzug "Let the world be great again" gezogen. Der Facebook-Post der Aktion geht viral und wird angeregt diskutiert.

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„Liebe Freunde in Amerika, bitte baut keine Mauern zwischen uns“, schrieben die Macher des Miniatur Wunderland Museums, das überregional bekannt für seine Mini-Welt ist, auf Facebook zu ihrem drei Fotos umfassenden Post, der am Montagabend veröffentlicht wurde.

36 Stunden später hat der Beitrag bereits über 14.000 Likes und fast 4000 Shares eingesammelt. Der Grund: Die Aktion trifft Social Media-gerecht den Zeitgeist.

Zu Beginn der Woche haben die Brüder Gerrit und Frederik Braun, die das äußerst beliebte Museum in der Hamburger Speicherstadt betreiben, nämlich Miniatur-Las-Vegas mit einer Mauer eingezäunt – eine Antwort auf die Ankündigung von Donald Trump, an der mexikanischen Grenze eine Mauer errichten zu wollen.

Das Echo auf die Aktion fällt unterdessen überraschend intensiv aus. „Leute, Ihr seid Schausteller und keine Blockwarte. Leute, die uns in Deutschland politische Gesinnungen vorschreiben wollen, gibt es schon mehr als genug. Das ist einfach nur erbärmlich“, wettert ein Facebook-Nutzer. Worauf die Miniatur Wunderland-Macher kontern: „Schausteller sind auch Menschen mit Gefühlen und Meinungen!“

Unter den mehr als 800 Kommentaren sind in der Mehrzahl Befürworter der Aktion, die fraglos einen Nerv getroffen hat:

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