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Bundesliga: starke Quoten für Werder-Bayern und Mainz-Dortmund, kaum Interesse für den „Plastico“ Leipzig-Hoffenheim

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Bundesliga-Spiel RB Leipzig - TSG Hoffenheim

Erneut hat Sky einen Saison-Rekord mit der Bundesliga aufgestellt. 1,53 Mio. sahen am Samstagnachmittag zu. Die meisten Fans entschieden sich dabei neben der Konferenz für das den Nord-Süd-Klassiker Werder Bremen - Bayern München. 470.000 sahen die Einzeloption, Nur 60.000 sahen hingegen Leipzig und Hoffenheim zu. Stärkstes Einzelmatch des Wochenendes war das zwischen Mainz und Dortmund am Sonntag.

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Der 18. Spieltag der Saison begann am Freitag mit der Partie zwischen Schalke 04 und Eintracht Frankfurt – und auch die holte sich starke Quoten: 530.000 Fans sahen ab 20.30 Uhr bei Sky zu – Kneipen- und Sky-Go-Seher wie immer nicht mitgerechnet. Am Samstag stieg die Quotenkurve dann auf 1,53 Mio. Zuletzt erreichte eine Bundesliga-Übertragung bei Sky im März 2016 mehr Zuschauer – damals waren es 1,87 Mio. bei der Partie Borussia Dortmund – Bayern München. Die aktuellen Saison-Rekorde haben auch mit der Anpassung der Sky-Quoten zu tun, die im Jahr 2016 zu gering ausgewiesen wurden.

810.000 der 1,87 Mio. Nachmittags-Zuschauer entschieden sich für die Konferenz., also 53%. Ein recht normaler Wert. Die anderen 720.000 Fans teilten sich wie folgt auf die fünf Einzeloptionen auf: 470.000 sahen Bremen-Bayern, 100.000 Darmstadt-Köln, 90.000 Ingolstadt-Hamburg, 60.000 Leipzig-Hoffenheim und nur 10.000 Wolfsburg-Augsburg. Das Spiel zwischen Leipzig und Hoffenheim, für das einige Medien in der Hinrunde den Begriff „El Plastico“ erfunden hatten, konnte damit nicht an die Top-Quoten vom August anknüpfen.

Am Samstagabend sahen dann 680.000 die Partie zwischen Leverkusen und Mönchengladbach. Am Sonntag beschlossen Freiburg-Hertha und Mainz-Dortmund mit 520.000 und 740.000 Zuschauern den Spieltag. Das Unentschieden zwischen Mainz und Dortmund war damit das zuschauerstärkste Einzelspiel des Spieltags. Für unsere Bundesliga-Tabelle kam hingegen Bremen-Bayern mit den meisten Zuschauern in die Wertung, da hier auch ein Teil der Konferenz-Fans mit einberechnet wurde (mehr zur Methodik am Ende des Artikels).

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Die Bayern und Borussia Dortmund finden sich weiter unangefochten auf den ersten Plätzen, auf Rang 4 hat RB Leipzig seinen Vorsprung auf Köln und Bremen beinahe verloren. Verlierer des Spieltags ist der HSV, der von 9 auf 12 rutscht, Ränge gut gemacht haben hingegen Mainz, Leverkusen, Mönchengladbach, sowie Freiburg, das auf 14 den VfL Wolfsburg überholt. Ganz hinten bleiben Ingolstadt und Darmstadt.

Die Bundesliga-Tabelle nach Sky-Zuschauerzahlen Saison 2016/17
Platz Vorwoche Verein Mio.
1 1 Bayern München 0,81
2 2 Borussia Dortmund 0,60
3 3 Schalke 04 0,49
4 4 RB Leipzig 0,42
5 5 1. FC Köln 0,42
6 6 Werder Bremen 0,42
7 7 Hertha BSC 0,39
8 8 Eintracht Frankfurt 0,37
9 10 Mainz 05 0,33
10 11 Bayer Leverkusen 0,33
11 12 Borussia Mönchengladbach 0,33
12 9 Hamburger SV 0,31
13 13 TSG Hoffenheim 0,26
14 15 SC Freiburg 0,25
15 14 VfL Wolfsburg 0,24
16 16 FC Augsburg 0,21
17 17 FC Ingolstadt 04 0,18
18 18 SV Darmstadt 98 0,17
Stand: 18. Spieltag / Durchschnitts-Zahlen
Rohdaten-Quelle: AGF/GfK – Berechnung + Tabelle: MEEDIA

Zur Methodik: Für unsere Zuschauertabelle werten wir sämtliche Einzelspiel-Quoten, sowie die der Konferenz. Die Konferenz-Zuschauer werden in dem Verhältnis unter den zu der Anstoßzeit spielenden Clubs aufgeteilt, in dem sie sich schon die Zuschauer der Einzeloptionen aufgeteilt haben. So werden für unsere Tabelle aus 470.000 Bremen-Bayern-Zuschauern 990.000, aus 10.000 Wolfsburg-Augsburg-Sehern hingegen nur 20.000.

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Alle Kommentare

  1. Ist das nicht verwunderlich? Landgericht ist mal wieder ein Film, mit Thema „Nazizeit“. Das interessiert nach über 70 Jahren, Ende der Nazizeit, keinen Menschen mehr. Ich bin kein rechter, sondern SPD Anhänger, aber irgendwann muss endlich mal Schluss sein, mit der Vergangenheitsbewältigung. Oder müssen meine Enkel sich auch noch Asche über das Haupt streuen und sich schämen?

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